Folge 1 - PodKANT mit Musik- und Philosophielehrer Ben Abbing
Shownotes
Keine Kosten und Mühen gescheut und direkt einen Stargast zur 1. Folge des PodKANT im Studio – freut euch auf ein Gespräch mit Musikgenie Ben Abbing und hört unter anderem seine Meinung über das KANT!
Kontakt: podkant@kant.ms.de
Moderation: Nina von Manstein Technik: Ben Abbing Erstveröffentlichung: 10.12.2021
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00:00:05: Willkommen, bienvenidos!
00:00:07: Welcome!
00:00:08: An Alekantiana, schön, dass ihr da seid.
00:00:11: Schön, dass du heute zuhörst.
00:00:13: Mach es dir bequem.
00:00:15: Ich hoffe, es geht dir gut und du kannst dich jetzt entspannt zurücklehnen und der ersten Folge des Podcasts zuhören.
00:00:22: Podcast, das ist der erste Podcast des Immanuel Kantgymnasiums in Münster.
00:00:28: Mein Name ist Nina von Manstein.
00:00:30: Und wie versprochen habe ich heute einen ersten Studiogast eingeladen.
00:00:36: Dieser Studiogast ist Lehrer hier am Immanuel Kahn-Gymnasium.
00:00:39: Er unterrichtet Musik, Philosophie und Religion, also praktisch ein Multihalent.
00:00:45: Und ihr wisst bestimmt schon, wer da ist.
00:00:46: Willkommen, Ben Abing.
00:00:48: Hallo.
00:00:49: Hallo, Ben.
00:00:50: Schön, dich zu sehen.
00:00:51: Ja, ebenso.
00:00:52: Ich hoffe, es geht dir auch gut, wie ich das grad den Hörern schon gewünscht habe.
00:00:56: Es ist ein bisschen warm in diesem Raum, das muss man vielleicht noch mal dazu sagen.
00:01:00: Wir sitzen nämlich im Kunstvorbereitungsraum und irgendwie ist die Heizung hier unglaublich warm.
00:01:05: So sieht es aus.
00:01:06: Also unser Kunstvorbereitungsraum mal eben umfunktioniert zum Podcaststudio.
00:01:11: Also wenn euch mal kalt ist, dann fragt Herr Normachen nach dem Schlüssel, ihr könnt hier auf jeden Fall aufwärmen.
00:01:17: Genau, das wird ja kältet, kommt ja gerade häufiger mal vor, wenn wir an das ständige Lüften denken.
00:01:22: Also, insofern.
00:01:24: Ja, ich habe Ben heute eingeladen, natürlich nur aus reiner österreichischen Gründen, damit er mir hier mit der Technik unter die Arme greift.
00:01:31: Und deswegen würde ich jetzt aber trotzdem einfach mal so ein bisschen loslegen mit dem, was unsere Hörer und Hörerinnen bestimmt interessiert.
00:01:37: Ich würde gerne mal wissen, wir haben ja angekündigt, dass wir auch immer was erzählen, was mit Schule zu tun hat.
00:01:44: Und ja, in diesem Zusammenhang kannst du ein bisschen was über deine Schulzeit erzählen, wie du die so erlebt hast.
00:01:51: Ja, kann ich gerne.
00:01:53: Ich habe die erlebt zu Anfang mal in Körde, wo ich herkomme, an der Norbert Grundschule, vier Jahre lang.
00:02:03: Genau, dazu Schule gegangen.
00:02:04: Nachher war ich der Einzige aus meiner Klasse und ich glaube fast der Einzige in meinem Alter aus Körde, der dann zum Gymnasium Paulin umfuhre.
00:02:11: Und da bin ich dann jeden Tag hingefahren.
00:02:14: Über insgesamt zehn Jahre, was daran lag, dass für mich die zehnte Klasse So schön war, dass ich sie einfach noch mal gemacht habe.
00:02:23: Genau, ja.
00:02:25: Und das war so meine Schulkarriere.
00:02:28: Was vielleicht noch interessant ist, ich habe tatsächlich Latinum und Gräkum gemacht in dieser Zeit.
00:02:33: Und was vielleicht auch interessant ist, ich glaube, ich war nachher nie wieder in dieser Schule, weil ich ein etwas spannungsreiches Verhältnis insgesamt zur Schule hatte und so meiner Schule im Besonderen.
00:02:43: Okay.
00:02:44: Ja, das klingt ja schon insofern interessant, weil ich ja auch in dem Tisa schon gesagt hatte, ich persönlich bin auch Lehrerin, weil ich sehr positive Erfahrungen an meinen Schulen gemacht habe.
00:02:56: Bei dir klingt das jetzt genau anders rum?
00:02:59: Na ja, so genau kann man das auch nicht sagen.
00:03:01: Also, man muss jetzt auch mal ganz ehrlich sagen, also, woran man sich so erinnert und was tatsächlich passiert ist, das sind ja auch zwei verschiedene Schuhe.
00:03:10: Ich muss auf jeden Fall sagen, ich hab auch schöne Sachen, an die ich mich erinnere, aber halt auch ganz, ganz viel ... Erlebnisse von Druck, von Angst, von ... Du schaffst das nicht.
00:03:21: Und ich schaff das auch tatsächlich nicht.
00:03:24: Ja,
00:03:25: zumindest in der zehnten Klasse einmal.
00:03:26: Ja, ja, aber das ist tatsächlich ... Also, wer nicht sitzen geblieben ist, für den ist das vielleicht einfach nur wiederholen, aber man wiederholt ja nichts.
00:03:35: Es ist wirklich tatsächlich so ein Abbruch von ganz vielen Beziehungen und ... ist schon echt auch ein Scheitern, dass man relativ intensiv spürt.
00:03:43: Und von daher war tatsächlich da Schulzeit für mich eher so, dass ich am Ende der Schulzeit gesagt habe, das muss ich eigentlich nicht noch mal haben.
00:03:53: Also ich bin sehr froh da weg zu sein und keine Ahnung, was ich machen will, aber auf keinen Fall werde ich jemals wieder eine Schule von innen sehen, wenn ich anders kann.
00:04:02: Und anscheinend konntest du nicht anders, weil jetzt sitzen wir definitiv in der Schule.
00:04:06: Ja, definitiv,
00:04:07: ja.
00:04:07: Und auch schon seit einigen Jahren bis zu Jahren hier am Kanton Gymnasium, so wie ich weiß.
00:04:12: Noch mal ganz kurz auf das zurückzukommen, finde ich ganz wichtig, das mal zu sagen, dass eben diese Sitzendeil mehr nicht nur immer eine Sache ist von Leistung und man hat es nicht geschafft und dann ja gut, dann macht man da halt noch mal.
00:04:23: Sondern eben diese persönliche Sache, die da ganz stark hintersteckt.
00:04:26: Insofern glaube ich, dass sich mittlerweile Gott sei Dank da auch schon viel getan hat.
00:04:30: dass wir immer mehr versuchen, die Schüler wirklich alle Schülerinnen und Schüler mitzunehmen ins nächste Schuljahr.
00:04:35: Aber gut, kommen wir nochmal auf dich zurück.
00:04:37: Du bist ja dann doch Lehrer geworden.
00:04:40: Ja, definitiv.
00:04:41: Genau.
00:04:41: Ich habe dann in Münster studiert und im Laufe des Studiums ging es dann irgendwann auch in die praktischen Bereiche, sollte Praktikum machen.
00:04:54: Tatsächlich hätte ich dann mein erstes Praktikum auch am Kant gemacht, wenn das geklappt hätte.
00:04:58: Aber irgendwie, ich weiß nicht, wer damals für die Praktikumskoordination zuständig war.
00:05:02: Ja, das müssen wir mal rausfinden, wer dich da nicht genommen hat.
00:05:05: Nein, die haben mich schon genommen.
00:05:06: Aber so spät erst, dass das Semester irgendwie dann schon vorbei war und das hat dann irgendwie, hat dann alles gar nicht mehr geklappt.
00:05:15: Und dann habe ich es ein Jahr später in den Kinderhaus gemacht.
00:05:17: Aber tatsächlich war es so, dass mich diese praktische Erfahrung mir gezeigt hat, man kann auch in Schule als so jemand wie ich sein.
00:05:28: Außerdem habe ich natürlich auch ein bisschen was gelernt so in der Zwischenzeit.
00:05:31: Es hat sich was getan in der Schule grundsätzlich.
00:05:35: Ja und für mich war dann am Ende des Studiums klar.
00:05:38: Referendariat mache ich auch noch mal.
00:05:41: Also und da war ich dann am Kanton und da muss ich tatsächlich sagen, diese Zeit war für mich richtig gut.
00:05:47: Zum einen war das kannte ich richtig gut fand und ich hier richtig, richtig, ja, eine schöne Zeit einfach hatte, obwohl das natürlich auch anstrengend ist so ein Ref, aber genau.
00:05:56: Und am Ende war mir klar, das kann ich machen so.
00:06:00: Das macht Spaß und ist echt sinnvoll.
00:06:03: Cool.
00:06:04: Also ich finde es ja total bewundernswert, dass du drei Fächer studiert hast und auch bis zum Abschluss gebracht hast.
00:06:10: Ich gebe zu, ich habe auch mal ein drittes Fach dann zwischendurch noch angefangen.
00:06:15: nämlich spanisch, aber nachdem ich dreimal den Erstsemesterkurs fürs komplette Neuerlernen der Sprache gemacht hatte, habe ich mir irgendwie gedacht, okay, komm, das wird nix.
00:06:25: Aber die Lektion kann ich immer noch auswendig, also die erste Lektion ist spanisch.
00:06:29: Was ich aber eigentlich fragen wollte, gibt es bei deinen drei Fächern so ein Lieblingsfach oder sind die alle gleich bei dir oder?
00:06:36: Nee, so richtig kann man das nicht sagen.
00:06:38: Die sind echt auch unterschiedlich.
00:06:42: in Musik finde ich super, man kann Dinge praktisch machen, man kann mit Schülern ganz viel erleben einfach, wo man gemeinsam Musik macht, Leute auch daran führt Musik zu machen, die Kantonnection macht mir riesig Spaß.
00:06:55: Ja, aber auch Philosophie über Dinge nachzudenken, das ist irgendwie mein Wesen und das mache ich total gerne.
00:07:01: und auch da halt Leute mit reinzunehmen, nachzudenken über das, was so das normal ist, ist irgendwie auch Das finde ich super.
00:07:10: Auch in Reli macht das Spaß.
00:07:13: Genau so kann man das gar nicht sagen.
00:07:15: Ne, macht mir alles Spaß.
00:07:17: Ja, kann ich mir vorstellen.
00:07:18: Also ich meine, bei Religion und Philosophie sieht man sowieso auch bestimmte gewisse Überschneidungen.
00:07:24: Und auch Musik geht immer.
00:07:26: So.
00:07:28: Ihr hört es, der beweist, wir sind in der Schule.
00:07:30: Jetzt wird es wahrscheinlich auch ein paar Hintergrundgeräusche geben.
00:07:33: Aber that's the real life hier.
00:07:35: So
00:07:35: sieht es aus.
00:07:38: Gibt es denn, wenn wir jetzt mal kurz so auf dein Fach Musik kommen, gibt es so eine Art absolutes Lieblingslied?
00:07:44: oder sagst du, nee, also da könnte ich mich niemals entscheiden?
00:07:48: Kann ich tatsächlich nicht.
00:07:50: Nee, kann ich nicht sagen.
00:07:52: Also es gibt so viele Lieder, ich liebe überhaupt Lieder.
00:07:57: Und das hat auch ein bisschen was Biografisches für mich, denn ich liebe auch manche Lieder.
00:08:02: Ich laufe immer singend und summend durchs Lehrerzimmer und Leute
00:08:06: verdient sind.
00:08:06: Das stimmt.
00:08:07: Ja, das stimmt.
00:08:08: Ja,
00:08:09: aber es sind halt auch Songs dabei, die kennt sonst nur Ludger Koch.
00:08:12: Ja.
00:08:13: und der nämlich irgendwie von den alten Tonbändern seines Papas.
00:08:16: Ich habe nämlich parallel zum Studium ganz viel im Altenheim Musik gemacht und habe da so Schlager der zwanziger, dreißiger Jahre kennengelernt, Volksmusik kennengelernt, Schätzen gelernt.
00:08:27: Ja, was man eigentlich sagen würde, Anfang Mitte zwanzig hört man keine Schlager und auch keine Volksmusik, aber dadurch, dass ich jahrelang gesehen habe, was diese Musik bei Menschen bewirkt, und auch mich so in die Texte, in die Melodie so reingefunden habe, kann ich sagen, da sind richtige Schätze dabei.
00:08:46: Ja, das glaube ich wohl.
00:08:49: Man gewöhnt sich an alles.
00:08:55: Auf den ersten Hörern denkt man wahrscheinlich raus und das muss ich mir jetzt mehrmals antun.
00:08:59: Aber ich habe das gerade schon öfter gehört, auch mit alten Menschen, weil bei denen durch die Musik natürlich viele Änderungen hochkommen und das ist ja auch das geniale an Musik.
00:09:08: Ja,
00:09:09: ich habe Senioren erlebt, die konnten nicht sprechen, aber singen.
00:09:13: Ja, genau.
00:09:14: Und
00:09:15: wo gar keine Kommunikation mehr möglich war.
00:09:18: Aber die dritte Sturfe am Boden von dem Tore saß und da war Emotion und da war Erinnerung.
00:09:23: Und das ist wirklich auch eine Kraft, die Musik hat, die unglaublich ist.
00:09:28: Also echt.
00:09:29: Ja, genau, finde ich auch.
00:09:30: Also finde ich wirklich immer wieder super spannend.
00:09:35: Singen wir jetzt was?
00:09:37: Wenn du das möchtest.
00:09:40: Wenn dir gerade spontan was einfällt.
00:09:42: Hoch auf dem gelben Wagen.
00:09:44: Dein Ernst?
00:09:45: Okay.
00:09:47: Ich weiß auch nicht, ob die Cantiana dann noch dabei bleiben will oder ob sie den Podcast dann direkt mal känzeln würden.
00:09:56: Genau, haben wir aber Musik gesprochen.
00:09:57: Du hast eben gesagt, du hättest dich eigentlich direkt im Ref sofort sozusagen ins Kant irgendwie verliebt in dem Sinn.
00:10:03: Hier ist es cool.
00:10:05: Was war da?
00:10:05: War da irgendwas, was dir jetzt so einfällt?
00:10:07: Du sagst, ja, das fand ich von Anfang an irgendwie super.
00:10:10: Also zwei Dinge fallen mir spontan sofort ein.
00:10:13: Zum einen ist man so als angehender Junglehrer total verschüchtert von dem, was da alles so passiert und hört auch wirklich manche Horror Stories von anderen Referendaren in anderen Schulen, die dann so spezielle Tische oder sogar spezielle Räume hatten und wo immer klar war, okay, ihr seid zweite Klasse und ihr seid noch gar keine echten Lehrer, ihr gehört noch gar nicht dazu.
00:10:34: und ja.
00:10:36: Das war am Kant gar nicht so.
00:10:37: Da war man direkt ernst genommen auf Augenhöhe mit dabei, mit eingeplant, genau, mit gesellig dabei.
00:10:44: Toll.
00:10:45: War recht schnell bei den Kantölzern am Fußball spielen und dann war der Herr Schwarzenberg auch schnell Harry.
00:10:54: Also für mich ist das noch bis heute so, dass ich so das Gefühl habe, dass wir jetzt nicht so eine mehrklassende Gesellschaft hier haben, sondern dass wir als Personal und als Lehrerschaft einfach zusammenhalten und klar ist, wir gehen respektvoll und freundlich miteinander um.
00:11:10: Und das zweite, würde ich sagen, was mich total begeistert war, war die Offenheit dafür, Dinge auszuprobieren.
00:11:20: Als ich kam, hatte das vor kurzer Zeit zum Schulversuch mitgemacht.
00:11:26: Selbstständige Schule.
00:11:28: Und man merkte, dass an allen Ecken und Enden Leute waren, die bereit waren, Schule nochmal anders oder neu zu denken oder Sachen auszuprobieren.
00:11:35: Oder einfach, ja, da hatte es eine Idee.
00:11:39: Ich weiß, als Referendar habe ich noch mal mit angestoßen lassen, doch vielleicht jung debattiert Schule werden.
00:11:45: Und da hieß es nicht, du komischer Typ.
00:11:49: Du wirst noch gar nicht verdient dir erstmal deine Myrieten und dann darfst du dir irgendwas sagen, sondern es wurde sofort ernst genommen und dann auch tatsächlich umgesetzt.
00:11:57: Genau.
00:11:58: Ich kann das sehr gut nachvollziehen.
00:11:59: Bei mir war es eher umgekehrt, also nicht in der Referendarschule, aber in der ersten Schule, an der ich meine feste Stelle hatte, da war ich die erste, die irgendwie nach... und da wurden dann neue Ideen erst mal beäugt, aber man hat sich dann eigentlich schon doch auch zusammengefunden.
00:12:16: Also geht auch ganz gut.
00:12:17: Aber ich habe das am Kant hier auch erlebt, dass ich dann hierher kam, dass man sofort von allen Kollegen super aufgenommen wurde, superfreundlich und auch die Schüler einem immer, finde ich, unglaublich offen begegnen.
00:12:29: Also und Schülerinnen natürlich auch.
00:12:32: Also das ist schon was ganz Besonderes hier.
00:12:35: Das finde ich nach wie vor so.
00:12:36: Ja, absolut.
00:12:37: Also das ist auch wirklich was, da kann ich nur schwärmen für unsere Schule.
00:12:41: Auch da, wenn man vergleicht mit anderen Freunden, Kollegen, die auch erzählen, da finde ich, haben wir tatsächlich eine total offene Schulerschaft.
00:12:49: Man hat hier nie das Gefühl, dass es irgendwie ein gegeneinander arbeiten ist, sondern man versucht irgendwie gemeinsam so das Beste zu erreichen.
00:12:57: und das finde ich echt
00:12:58: stark.
00:13:00: Das wäre jetzt schon ein gutes Schlusswort, ne?
00:13:01: Weil das ist schon sehr schön.
00:13:04: Aber eins kommt noch.
00:13:05: Und zwar möchte ich den Podcast immer ganz gerne mit einem Kanz-Zitat beenden.
00:13:11: Und jetzt könnte ich natürlich ganz gemeinsam sagen, hey, du als Philosophie-Seerer, du hast natürlich bestimmt so viele auf Lager.
00:13:17: Aber
00:13:18: na ja,
00:13:19: ich hätte auch welche mitgebracht, oder du dürftest die eins aussuchen.
00:13:22: Also, Moment.
00:13:24: Darf ich raten?
00:13:26: Raten?
00:13:27: Guck mal hier.
00:13:27: Ich würde
00:13:28: sagen, du hast wahrscheinlich aus der Preisschrift zur Frage, was ist Aufklärung?
00:13:34: Nein, ich habe ganz viel verschiedenste.
00:13:36: Das ist nicht nur zur Aufklärung.
00:13:38: Doch das hier.
00:13:38: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen und seiner selbstverschuldeten Unigkeit.
00:13:42: Ja gut, das ist eins davon.
00:13:46: Zitate.
00:13:48: Soll ich dir vorlesen oder einfach so?
00:13:50: Nein, fliegt mal drüber, wenn du das kannst.
00:13:51: Ich finde das alles super.
00:13:51: Und vielleicht sticht dir einst ins Auge von dem du sagst, wow, das finde ich besonders gut.
00:13:57: Also ich finde für Schule das ja super wichtig.
00:14:00: Das Schüler soll nicht Gedanken, sondern Denken lernen.
00:14:03: Ja, guck.
00:14:03: Das ist nicht sehr gut.
00:14:04: Und auch diese Aufklärungsidee.
00:14:06: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
00:14:10: Ich finde, dass beides passt zur Zahl für Schule und das ist auch eine Sache, die mich absolut.
00:14:18: Begeistert, genau.
00:14:20: Schön.
00:14:21: Ja, das ist doch auch schon ein gutes Abschlusswort.
00:14:24: Also ihr Lieben Kantianer, gerade Schülerinnen und Schüler, Herr Wegen und ich, Ben und ich, wir möchten, dass ihr möglichst selbstständig denken lernt, das habt ihr rausgehört.
00:14:35: Und ich glaube, da sind wir auch alle schon auf einem ziemlich guten Weg.
00:14:38: Wir haben euch eben schon über alle Maßen gelobt.
00:14:42: Ja, das wäre es auch schon für unsere erste Folge des Podcasts.
00:14:47: Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß daran, auch etwas Näheres über einen eurer Lehrer zu erfahren.
00:14:53: Erst mal ganz lieben Dank, wenn das so gekommen ist.
00:14:55: Es hat Spaß gemacht hier im Studio, im sehr warmen Tonstudio.
00:15:01: Ja, ich wünsche euch weiterhin eine schöne Adventszeit.
00:15:04: Bleibt vor allen Dingen gesund.
00:15:06: Das ist ganz wichtig.
00:15:08: Und ich freu mich schon mega drauf, wenn ihr euch den nächsten Podcast auch wieder anhören würdet.
00:15:13: Und ihr könnt jederzeit Feedback geben.
00:15:15: Es gibt eine E-Mail-Adresse, die lautet podcastat... Wie lautet unsere Adresse?
00:15:21: podcastatkant.ms.de.
00:15:24: So ist es richtig.
00:15:25: Also nochmal langsam.
00:15:27: podcastatkant.ms.de Gebt dort gerne auch Anregungen, was für Themen ihr besprechen möchtet, wie nicht vielleicht noch ins Studio einladen könnte.
00:15:37: Ich hab natürlich auch schon ganz viele Ideen, aber ich freu mich, wenn ihr euch bei mir meldet.
00:15:43: Habt bis dahin eine gute Zeit.
00:15:44: Tschüss, eure Nina.
00:15:46: Tschüss.
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