Folge 11 - PodKANT mit Fußballprofi Simon Scherder vom SC Preußen Münster

Shownotes

Wie tickt ein Zweitligaprofi abseits des Platzes? In dieser Folge des PodKANT spreche ich mit Simon Scherder vom SC Preußen Münster über Fußball, Schule, Rückschläge – und das echte Leben dazwischen. Simon nimmt uns mit in seinen Alltag als Profi – von Trainingsroutinen über stressige Phasen bis hin zu den Übungen, die er am liebsten skippen würde. Außerdem geht’s um Schule, Entscheidungen fürs Leben und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen: Wie war Simon als Schüler? Wann wurde aus dem Hobby Fußball mehr? Eine spannende, motivierende Folge für alle, die wissen wollen, was hinter dem Traum Profifußball steckt – und was für Simon Scherder im Leben wirklich zählt!

Moderation: Nina von Manstein Technik: Ben Abbing Produktion: Tobias Häusler Kontakt: podkant@kant.ms.de

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:02: Der Podcast des Emanuel Kant-Gemnasiums Münster-Hiltrop.

00:00:06: Mit Nina von Manstein.

00:00:09: Herzlich willkommen.

00:00:11: Lascavo, Prostimo, liebe Kantianerinnen und Kantianer.

00:00:14: Eine weitere Folge von unserem Podcast.

00:00:16: Ich bin total happy, dass ihr schon wieder eingeschaltet habt.

00:00:20: Und hoffentlich gut gelaunt seid, nachdem die Halbjahreszeugnisse nun ausgeteilt wurden und ein bisschen Druck erst mal von euch gewichen ist.

00:00:30: Und denkt immer dran, Hauptsache ist, ihr seid zufrieden mit dem, was ihr geleistet habt.

00:00:36: Egal was andere haben, ihr müsst es so gut machen, wie ihr es könnt.

00:00:40: Und da glaube ich ganz fest daran, dass ihr das auch bestimmt hinkriegt.

00:00:45: Ja, ich bin natürlich wie immer nicht alleine hier heute.

00:00:48: Und wenn wir so von Leistung sprechen, dann ist heute jemand hier im Stadion, sag ich schon, oh, jetzt habe ich es schon vorausgenommen.

00:00:56: Im Studio.

00:00:58: Genau, im Studio, der tatsächlich auch mit Stadien sehr viel zu tun hat.

00:01:02: Und zwar ist heute jemand hier, der mit dem Kant etwas indirekt verbunden ist, nämlich weil er... Fußballspieler bei der Partner, also wir sind Partnerschutz vom SC Preußens Münster und beim SC Preußens spielt Simon Scherder.

00:01:16: Herzlich willkommen.

00:01:17: Ja, schön, dass ich einmal hier sein darf.

00:01:20: Ich freue mich sehr und freue mich jetzt auf eine schöne halbe Stunde Unterhaltung mit dir.

00:01:26: Ja, da freue ich mich auch riesig drüber.

00:01:28: Total gut, dass du dir das zeitlich einrichten konntest.

00:01:31: Ich muss aber jetzt doch natürlich mal fragen, wie geht es dem Knie?

00:01:34: Ja, also mir geht es gut soweit.

00:01:36: Also ich habe jetzt knapp drei, dreieinhalb Monate nach Operation hinter mir schon und jetzt mittlerweile ist es dann... Ja, auch wieder alles ein bisschen erträglicher geworden.

00:01:47: Also ich hatte zu Beginn der Zeit sieben bis acht Wochen, wo ich auf Krücken laufen musste.

00:01:52: Und das war schon dann auch im Alltag nicht so einfach, aber seit kurz vor Weihnachten bin ich wieder ohne Krücken unterwegs und da fällt auch vieles wieder ein bisschen einfacher.

00:02:01: Von daher, soweit im Alltag ist alles wieder gut.

00:02:05: Ja, nur auf dem Platz kann ich leider noch nicht.

00:02:07: Von daher dauert das noch ein bisschen, aber im Großen und Ganzen bin ich auf einem guten Weg und das zählt und freue mich jetzt auch auf die nächsten Monate.

00:02:14: Das glaube ich.

00:02:15: Ich habe gehört, letzte Woche hast du schon einmal so ein bisschen Trainingsplatzluft geschnuppert.

00:02:20: Ja, ich durfte dann, man sagt so bei Kreuzband Rehas, dass man so nach circa drei Monaten, wenn alles so nach Plan bis dahin gelaufen ist, auch so langsam mit dem Joggen bzw.

00:02:30: laufen wieder anfangen kann.

00:02:31: Und jetzt hatte ich letzte Woche die erste Einheit.

00:02:35: wieder auf dem Platz und war mal wieder auch in der Kabine mit den Jungs, auch wenn es nur irgendwie zwanzig Minuten waren, die so ein bisschen locker unterwegs war, war das schon mal wieder ein ganz schönes Gefühl, da auf dem Rasen zu sein, auch in der Nähe der Jungs zu sein, so ein bisschen wieder dieses Gefühl von Fußball zu haben.

00:02:49: Das glaube ich, also das kann ich mir vorstellen, Fußball ist ja so ein großer Teil eines Lebens, dass man das natürlich dann auch vermisst.

00:02:56: Ja, gar keine Frage, ich spiele seitdem ich vier bin, glaube ich, Fußball.

00:03:00: Ich werde jetzt, ich werde drei in dreizeh, also es ist schon eine gute Zeit jetzt, die man gefühlt jeden Tag auf dem Fußballplatz war.

00:03:06: Und wenn das dann halt auch so eine sechs Monate fehlt, das ist schon eine lange Zeit, die dann auch nicht so einfach ist, auch mental dann teilweise.

00:03:15: Und von daher war das jetzt so ein kleiner Happen, den man dann zurückbekommen hat, worauf man sich wieder freuen kann oder worauf man auch die nächsten Monate noch wieder darauf hinarbeitet.

00:03:23: Ja, und ich glaube, die Mannschaftskollegen, die freuen sich auch.

00:03:26: wenn jemand wie du zurück ist, oder?

00:03:28: Ja, ich hatte zumindest jetzt den Eindruck, dass ich einige auch gefreut habe.

00:03:32: Ja, ich glaube, dass ich dann auch immer schon nochmal ein bisschen Stimmung reinbringen kann, Dani, in die ganze Bude und ... Ja, das ist das, was auch ein Fußball so ein bisschen ausmacht, einfach diese Atmosphäre mit den ganzen Kollegen in der Karmine zu sein.

00:03:45: Und das ist das auch so ein bisschen, was zumindest in den letzten Wochen auch viel gefehlt hat bei mir.

00:03:48: Ja, das glaube ich.

00:03:49: Also ich würde immer schätzen, Teamgeist ist was, was einfach unglaublich zählt bei Leistungen.

00:03:53: Also Leistungen, ohne dass man ein Team ist, funktioniert das sowieso nicht.

00:03:57: Ja,

00:03:57: gar keine Frage.

00:03:58: Ich glaube vor allem im Fußball, wo du dich dann auch auf deine zehn anderen Kameraden auf dem Platz eben auch verlassen musst und vieles dann auch nur im Team funktioniert, glaube ich ist das so... die absolute Basis für Erfolg oder für Dinge, die man auch erreichen kann.

00:04:12: Und ja, deswegen war es einfach auch wieder schön, mal im Kreise der Jungs zu sein.

00:04:17: Und jetzt hast du gesagt, musst du es ja leider ein bisschen pausieren, an so einem normalen Alltag.

00:04:22: Wie sieht denn dann eigentlich ein ganz normaler Tag aus beim SC Preußen Münster für dich?

00:04:27: Tatsächlich muss man wirklich sagen, man hat schon echt auch viel Freizeit.

00:04:31: Also wir haben jetzt Seit dieser Saison auch vor allem diese Saison viel Vormittagstraining.

00:04:36: Also dann ist es auch ganz normal aufstehen, Fußstücken zum Training fahren.

00:04:39: Und dann ist man, oder ich bin meistens so circa zwei Stunden vor Training, dann da.

00:04:44: Dann war jetzt aber in der Vergangenheit nicht so einer, der dann schon mal sich so ein bisschen vorbereitet hat aufs Training, sondern einer, der sich dann einen Kaffee nimmt.

00:04:50: Irgendwo hinsetzt, genau ankommt, bisschen misstlabern und so was mit den Jungs.

00:04:57: Ja, und dann geht es so langsam Richtung Vorbereitung aufs Training, umziehen und den ganzen Kram, dann nochmal Tapes machen oder so.

00:05:04: Ja, und dann ist Training, dann trainieren wir meistens so anderthalb bis zwei Stunden.

00:05:07: Okay.

00:05:08: So, und dann gibt es noch einen Tag pro Woche, an der wir auch noch nachmittags dann trainieren.

00:05:13: Mhm.

00:05:14: Aber oft ist es auch nur einmal am Tag trainieren und dann hat man quasi nach der Vormittagseinheit, sagen wir mal, gegen zwölf oder halb eins schon Feierabend auf den Tag.

00:05:21: und ja, dann ... Macht man was, was man so machen will, ne?

00:05:26: Ja, genau.

00:05:27: Kaffee trinken, keine Ahnung, Mittagessen gehen und all so ein Kram.

00:05:30: Also diese ...

00:05:32: Habt ihr so einen Essensvorschriften, wo ihr das von Mittagessen sprichst?

00:05:36: Nee, also wir haben jetzt mittlerweile, zumindest seit dieser Saison, ist es so standardgewohnt, dass wir zweimal die Woche Essen bekommen haben, steilen.

00:05:43: Also sind auch wirklich so ein bisschen sportlergerecht, halt auch ausgewählt.

00:05:48: Für die meisten ist es einfach am bequemsten auch, weil okay, wir müssen nicht nach Hause gehen und wir müssen nicht selber kochen.

00:05:54: Aber ansonsten ist man da schon frei.

00:05:56: Also es ist jetzt keiner da, der irgendwie vorschreibt, okay, jetzt hier, das musst du täglich irgendwie zunehmen oder so.

00:06:03: Darauf solltest du achten.

00:06:04: Klar, ist jeder dann auch mittlerweile so professionell unterwegs.

00:06:07: Du weißt schon, dass du jetzt nicht viermal die Woche Pizza essen solltest.

00:06:11: Von daher sind die meisten Jungs da schon gut aufgestellt, glaube ich, und auch so klar im Kopf, dass das dann vielleicht nicht die beste Lösung ist.

00:06:19: Aber wie gesagt, im Großen und Ganzen achtet da keiner drauf.

00:06:22: Zwischendurch hast du noch mal ein paar Tage, an denen er noch mal gewogen wird, dass man zumindest kontrolliert wird, wo man so liegt oder wo man gestartet ist.

00:06:30: Aber man hat jetzt nicht so die krassen Vorschriften, aber trotzdem ist jeder so einigermaßen fokussiert darauf, sich einigermaßen ordentlich zu werden.

00:06:39: Ja,

00:06:39: vor allem, ich stelle mir vor, das ist ja sonst einfach furchtbar anstrengend, wenn ich ... wenn ich eben die Ernährung nicht habe, die meine körperliche Leistung unterstützt, dann muss der Körper ja sozusagen viel mehr sich anstrengen, um das zu erreichen, was ich erreichen muss und zielen.

00:06:55: Also klar gibt es auch immer Spieler, die sich besonders gesund ernähren, wo das dann auch auch keinen Einfluss so offen Körper hat.

00:07:02: Also ich bin jetzt einer, der hat jetzt nicht so viel Wert auf Ernährung gelegt, ich hau mir auch mal eine Tafel Schokolade rein, ist auch gar kein Thema.

00:07:09: So, dann gibt's auch manchmal so eine Situation, da sagen Leute, du darfst das nicht mehr essen und das nicht mehr essen.

00:07:16: Und wenn du dann das umstellst und merkst aber selber, du bist nicht zufrieden damit und du kannst trotzdem auch deswegen keine bessere Leistung bringen.

00:07:22: So, dann musst du trotzdem vielleicht dann wieder ein bisschen zurückschrauben und auf das, was dir Spaß macht auch beim Essen, sag ich mal.

00:07:31: Wenn du dann trotzdem deine Leistung bringen kannst, fein.

00:07:33: So, es kann ja dann trotzdem irgendwie keiner sagen, ja.

00:07:36: Wenn du das jetzt nicht ist, dann und stattdessen das bist du besser als wenn du das ist, was du vorgegessen hast.

00:07:42: Und von daher ist das immer noch ein bisschen individuell auch zu betrachten, dass der eine das vielleicht so machen, der andere so.

00:07:48: Aber solange dann jeder seine Leistung oder das für sich am besten einfach abrufen kann, genau das ist das, was am Ende zählt.

00:07:59: Und deswegen gibt es da nie so, dass man alle irgendwie über einen Kampf schenken

00:08:03: kann.

00:08:04: Wenn wir jetzt so ein Training oder Aufwärmendenken vor dem Spiel, welche Übung ist dir so am meisten verhasst?

00:08:10: Gibt es eine?

00:08:11: Also ich kann von mir sprechen, wenn ich Sport mache, egal was ich für Sport mache, sobald es an die Bauchmuskeln geht, denke ich mir auch bitte nicht.

00:08:19: Ich weiß es muss sein, aber es ist für mich immer der Horror.

00:08:22: Gibt es bei dir auch so eine bestimmte Übung?

00:08:24: Also ich denke da so an das Klappmesser, das ist so eine Bauchmuskelübung, die ich manchmal machen muss.

00:08:29: Horror?

00:08:29: Ja, also ich sag mal so Bauchübungen speziell, macht man so vom Spiel dann tatsächlich eher nicht so.

00:08:34: Bei uns heißt das dann, also es gibt eine Übung, die unser Athletik-Trainer mal macht, die heißt The World's Greatest.

00:08:41: Und das ist so ein Ausfallschritt und dann lehnt man sich mit dem Oberkörper so nach vorne und dreht dann so ein bisschen den Oberkörper auf und er nennt das Ding mal den Tim machen, weil er heißt Tim und er bezeichnet sich häufig als The World's Greatest.

00:08:53: Allein schon deswegen, ja, hab ich keinen Bock auf die Übung.

00:08:58: Ich mach sie dann trotzdem.

00:08:59: Aber

00:09:01: es gibt jetzt nicht eine sonst speziell, wo du sagst, wenn die kommt, dann denk ich mir schon, oh, bitte nicht, die

00:09:05: Quältmilch.

00:09:06: Nee, also das ist ja sowieso vom Spiel oder so meistens recht moderat gehalten.

00:09:12: Also du machst dich halt warm, du bist eh schon so ein bisschen im Tunnel, konzentrierst dich aufs Spiel, weißt aber das, was du jetzt machst, um dich aufzuwerben.

00:09:20: bringt dir auch fürs Spiel was.

00:09:22: Deswegen ziehst du es dann halt durch und das ist da meistens auch nur immer nur so fünf bis zehn Minuten in der du oder in denen du dann wirklich nur so dieses Ödeaufwärmen machst im Prinzip.

00:09:31: Da machen wir schon Pass vor mit dem Ball, Spiel vor mit dem Ball, Torschütze noch und so.

00:09:35: Das macht dann auch mehr Spaß.

00:09:37: Aber man weiß, okay, das brauchen wir jetzt, zumindest mal, um ein bisschen warm zu werden.

00:09:41: Und von daher gibt es jetzt aber speziell nichts, was mich irgendwie auf die Palme bin, wenn wir mal machen.

00:09:46: Ich habe ein schönes Zitat von dir gefunden.

00:09:48: Da hast du gesagt, Laktat schießt keine Tore.

00:09:52: Wie kann man es denn zu dieser Aussage?

00:09:55: Ja, das war immer im allerersten Jahr, glaube ich, bei Preußen.

00:09:58: Und da war ich mit neunzehn Jahren so gerade da in diesen Herrenfußball reingekommen.

00:10:02: Oh,

00:10:03: du erinnert sich dran.

00:10:04: Ich erinnere mich dann, weil das auch nicht alt geworden ist, dass die Tatgefühl in den letzten Jahren und ich immer wieder darauf angehauen werde.

00:10:10: Und da gibt es auch noch irgendwie ein komisches Video zu, da will ich halt auch noch fünfzehn Jahre jünger als

00:10:14: jetzt.

00:10:15: Ja, ich hab's auch gesehen.

00:10:15: Sehr schön.

00:10:16: Und ich hatte halt damals war, man hat immer so Lagtat-Tests gemacht vor der Saison, um irgendwie den Fitnesszustand von Spielern zu ermitteln.

00:10:25: Und dann muss man immer rennen und rennen und rennen.

00:10:27: Und ich hatte halt, war halt nicht so der Renner.

00:10:31: Ausdauertechnisch war ich jetzt ehrlich bei den stärksten dabei und hat da entsprechend auch eine der schlechtesten Werte.

00:10:38: Und dann haben die Jungs mir damals mit diesen Videoaufnahmen gesagt, ich soll doch bitte sagen, dass Laktat keine Togel schießen würde.

00:10:45: Das heißt nämlich, wenn man besonders müde ist, nach langen Ausdauer hat man viel Laktat halt im Blut und entsprechend ist man müder.

00:10:54: Und dann ist es halt auch einfacher oder schwieriger, Tore zu machen, in dem Fall.

00:10:58: Und dann waren halt viele ... schon Ü-Dreißig-Spiele auch in der Mannschaft.

00:11:01: Und dann hat man natürlich auch einen Heine-Respekt vor den Jungs.

00:11:03: Und dann hat man einfach gemacht, was sie gesagt haben.

00:11:08: So ist das dann halt irgendwie so ein bisschen zustande gekommen.

00:11:12: Und das ist das, dass mir das Dietal bis heute irgendwie auch so ein bisschen verfolgt, finde ich auch witzig.

00:11:18: Ja,

00:11:18: das Internet vergisst nicht,

00:11:19: das ist auch wieder ... Und da war das noch gar nicht so ausgeprägt, vor fünfzehn Jahren gefühlt.

00:11:23: Aber ich kann da mittlerweile drüber lachen.

00:11:26: Ich bin auch im Ausdauerbereich ein bisschen fitter geworden.

00:11:28: Über die Jahre.

00:11:28: von daher, ja, kann ich da.

00:11:30: Kallt da nur da drüber?

00:11:31: Ach,

00:11:32: ich fand das Video war wirklich lustig.

00:11:36: Deswegen hab ich mal gedacht, mal fragen.

00:11:39: Jetzt komm mal mal ein bisschen zurück in deiner Karriere sozusagen.

00:11:42: Und zwar jetzt auch gar nicht direkt auf Fußball, sondern ... ... warst du früher in der Schule?

00:11:47: Wir sind ja in der Schule, da muss ich doch mal was zur Schule fragen.

00:11:50: Warst du eher so der Ruhige oder warst du der Klassenclown oder weder noch?

00:11:55: Ich glaub, dass ich schon eher so der ruhige war, aber zwischendurch auch mal ausfällen, dass ich auch mal so ein bisschen auf Klassen klauen machen wollte, glaub ich.

00:12:03: Ich glaub, ich war jetzt einer, der im Unterricht nicht so viel mitgemacht hat.

00:12:07: Aber ich hab auch keinen Scheiß gemacht im Unterricht, also muss man auch sagen.

00:12:11: Aber war halt einfach ruhig so.

00:12:12: Und dann hab ich dann zumindest so im Pausen oder so, war ich dann schon so einer, der dann auch aktiv war und ein bisschen miske gemacht hat, vielleicht.

00:12:20: Aber im Unterricht selber schon eher ruhiger.

00:12:22: Deswegen war dann oft immer Mitarbeit, war eher so, hm.

00:12:26: Mal mehr, mal weniger, aber dann auch eher bei Fächern, in denen ich dann auch nicht so viel gerissen hab, war es dann weniger als bei Fächern, die mir Spaß gemacht haben, ist auch klar.

00:12:35: Aber da war das schon eher so, dass ich mich da zurückgehalten habe meistens.

00:12:39: Und wie war das dann so mit drei Zehnen zum SC Preußen zu gehen?

00:12:43: Ich meine, du kommst ja aus drei Jahrwalde und das ist ja immerhin auch eine Stunde Fahrt ungefähr

00:12:47: von Münster.

00:12:49: Wie hat das alles so geklappt?

00:12:50: Mit Schule, Training, Spiel?

00:12:53: Ja, das hat eigentlich ... Man war dann auch erst mal so ein bisschen am Zweifeln, weil man halt diesen Fahrtweg und den Aufwand so vorher gar nicht kannte.

00:13:01: Aber das hat dann doch erstaunlich gut geklappt.

00:13:03: Man hat dann zwar auch immer gedacht, ja, wenn man mit dem Zug fährt und so nach Münze, dann kann man ja auch im Zug noch machen, Hausaufgaben und so'n Kram oder irgendwie Sachen vorbereiten.

00:13:13: Das war ja nicht so der Fall, muss man wirklich sagen, weil ich hatte dann auch wirklich viele Mitspieler.

00:13:18: zu der Zeit, die auch aus Reine gefahren sind, dann war es mit vier, fünf, sechs Leuten im Zug teilweise bis zum Training gefahren.

00:13:23: Dann sag mir mal einer, der sich konzentrieren kann, irgendwas für die Schule zu machen.

00:13:27: Ich möchte das nicht mit euch hinterhalten, ich möchte das wo Kabel

00:13:30: nehmen.

00:13:30: Ja, dann hättest du dich woanders hinsetzen müssen.

00:13:34: Also das hat hinten raus vielleicht ein bisschen besser mal geklappt, als man ein bisschen älter wurde so und dann war dann auch nicht mehr so viele Jungs dabei, dann ist man auch mal alleine mit dem Zug gefahren und hatte dann einfach mehr Zeit, sich dann auf der halbe Stunde Da irgendwie zu konzentrieren, auch irgendwie was für die Schule zu tun.

00:13:49: Und muss aber trotzdem sein, dass es im Großen und Ganzen eigentlich schon ganz gut geklappt hat.

00:13:53: Also dann auch mit Lern hinten raus für Abi und so ein Kram, war das dann schon ja auch eine Zeit, die man dann nicht einfach weggeschmissen hat.

00:14:03: Die halbe Stunde oder Stunde dann für beide Wege kommt man dann schon einigermaßen nutzen, auch wenn das dann vielleicht nicht so gut geklappt hat, weil da auch immer viel los ist im Zug.

00:14:13: Mit Leuten, die da einsteigen, auch Lärm und so was, also von daher.

00:14:18: Kommt man das nutzen, aber den größten Teil habe ich dann tatsächlich auch abends nach dem Trägen dann zu Hause noch mal gemacht.

00:14:24: Würdest du sagen, dass dir die Schule bei deiner Fußballkarriere geholfen hat oder vielleicht eher umgekehrt?

00:14:29: Dass dir die Fußballkarriere durch das, was du da so gelernt hast, an Disziplin oder ähnlichem bei der Schule geholfen hat?

00:14:35: Nee, ich glaube, dass es schon eher, dass die Schule mir geholfen hat auch auf dem Weg.

00:14:40: zum Fußballer zu werden, so ein bisschen gar keine Frage.

00:14:42: Also da, ich glaub, wenn ich heute auch Geschichten von Mitspielern oder auch von Freunden höre, die so wie die mit Lehrern zum Beispiel damals umgegangen sind, die hatten, so wie die, wenn die das erzählen, weniger Respekt vor Lehr.

00:14:56: Und für mich waren Lehrer immer so absolute Respektperson.

00:14:59: Ich hatte auch gar keinen... Ich hatte gar nicht... Den Wunsch, mit denen irgendwie ein Konflikt zugeraten.

00:15:07: Deswegen war es für mich immer so, okay, vor dem musst du Respekt haben.

00:15:11: Die sind halt einfach älter, die haben schon ihren Weg gemacht.

00:15:14: Ich muss irgendwie so ein bisschen dem folgen, was die auch halt sagen.

00:15:18: Und das hat mich dann auch so ein bisschen, glaube ich, geprägt in meiner Anfangszeit auch im Fußball.

00:15:24: Da ist man dann halt einfach als neunzehnjähriger und kommt in eine Mannschaft, wo halt viele Erwachsene dann schon auch dabei sind, die lange im Fußball auch unterwegs waren.

00:15:32: Da muss man sich einfach anpassen und auch ein bisschen unterordnen.

00:15:35: Und auch eine gewisse Portion Respekt einfach mitbringen.

00:15:37: Weil die einfach schon ein bisschen mehr Lebenserfahrung haben oder generell auch Familienväter sind oder so.

00:15:43: Und ich glaub, das sind so zumindest Sachen, die man da so ein bisschen schon mal gelernt hat, die man dann ja auch im Fußball oder in den Fußball mit reinnehmen konnte.

00:15:53: Und wann hast du so oder gab es einen Zeitpunkt, wo du für dich gemerkt hast, okay, Fußball könnte jetzt doch mehr als ein Hobby sein?

00:16:00: Weil du warst ja dann von, ja, dreizehn bis neunzehn, praktisch ja in der Jugend oder bis acht, und dann eigentlich auch ziemlich direkt in der ersten Mannschaft

00:16:07: gebracht.

00:16:08: Ja, also ich glaube, dass man, also ich war dann im U-neunzehn-Alter dann schon häufig auch mal im Training der ersten Mannschaft dabei und durfte da mittrainieren und so, vor allem wenn Ferien waren da auch in der Schule, dass man dann gefühlt jede, also die ganzen zwei Wochen dann halt auch im Training dann auch morgens mal war und so.

00:16:24: Das kann man ja nicht, weil man morgens in der Schule normalerweise ist.

00:16:26: Dann war das manchmal nur möglich, auch nachmittags einmal pro Woche mal hinzukommen.

00:16:32: Und dann ferien man halt so, ja, okay, dann machen wir jetzt die zwei Wochen halt auch jede Vormittagseinheit im Prinzip mit.

00:16:38: Und da war mir so klar, okay, die haben gesagt, okay, du kannst auch Vormittags noch mal kommen, wenn's dir passt.

00:16:43: Ab da war so klar, okay, du bist schon gut so.

00:16:46: Und vielleicht, wenn du ihm die Glück hast, entscheide ich sich dazu, dir dann auch einen Vortrag zu geben.

00:16:50: Und das war dann ... Im Prinzip mit dem Vertrag, dass ich dann in der ersten Mannschaft dann auch dabei sein durfte, fest, ab.

00:16:58: da war so klar, okay, jetzt bist du eigentlich da, wo man so als kleiner Junge dann auch sich wünscht hinzukommen.

00:17:04: Weil man zumindest in den ganz jungen Jahren auch immer so sagt, als Traumberuf, man will Fußballer werden einfach.

00:17:10: So klar hat man dann immer davon gesprochen, ich will Bundesjahr spielen in Dortmund oder gegen Bayern oder sowas.

00:17:17: Aber dann schon mal zu dem Zeitpunkt Dritteliger war schon ... Bei einem Verein, der nah zu Hause ist, war das schon eine gute Möglichkeit, ne?

00:17:27: Bedeutet dir das viel, dass das so ein regionaler Verein war, den du dann auch aus deinem Umkreis schon kannte?

00:17:34: Ja, also hundertprozentig.

00:17:35: Ich hab auch in der Anfangszeit auch noch in Reine gewohnt.

00:17:38: Die ersten acht Jahre, in denen ich bei Preußen auch in der ersten Mannschaft gespielt hab, bin da immer gependelt.

00:17:44: Weil ich halt auch mal eine Freunde, Familie und so, die kommen auch aus Reine und Dreierwalde.

00:17:50: Und da gab es für mich eigentlich nichts Besseres, als ein Verein zu haben, der auch hier ist.

00:17:54: Und mit dem ich auch noch alles unter einen Hut zu kriege.

00:17:59: Wenn ich dann andere Jungs so sehe, die dann von Karam aus Süddeutschland kommen und so, die ziehen an die Helden so, Freundinnen bleibt erst mal da, Freunde sind halt da.

00:18:06: Und die siehst du dann halt vielleicht alle sechs Wochen mal, wenn es gut läuft.

00:18:10: Und deswegen war das so im Großen und Ganzen schon für mich ... Ja, echt ein Glücksfall, dass ich einen Verein direkt vor der Tür hatte und Freunde, Familie, alles unter einem Hut hatte.

00:18:22: Du gaffst ja auch Rückschläge in deiner Karriere.

00:18:25: Gab es einen Moment, wo du gedacht hast, ich höre auf, ich möchte

00:18:30: nicht mehr.

00:18:32: Ja, so richtig ans Aufhören hab ich nie so wirklich gedacht.

00:18:37: Ich hatte dann wirklich die zwei Kreuzbandrisse direkt hintereinander vor zehn Jahren jetzt auch schon.

00:18:44: in denen ich dann auch zwei Jahre am Stück komplett verletzt war und zwei Jahre auch gar nicht irgendwie im Mannschaftsregen war ohne die Jungs und so was.

00:18:50: Und als die zweite Verletzung passiert ist, da war ich irgendwie keine Ahnung, sechs Wochen wieder im Mannschaftsregen nach der ersten Verletzung im Prinzip.

00:18:58: Und da war so ein Moment, wo man so dachte, boah, jetzt den gleichen Mist noch mal, Emy.

00:19:03: Und dann bist du am Ende bei zwei Jahren, so hast du irgendwie noch mal Bock darauf, das überhaupt zu machen.

00:19:09: Ja, und dann ist man dabei auch erst, also die Dreiundzwanzig, und man hat halt den Wunsch gehabt.

00:19:14: So lange es geht, Fußball zu spielen, um sein Hobby zum Beruf zu machen und so was.

00:19:18: Und da wollte ich dann auch so früh oder mit so jungen Jahren noch nicht aufgeben.

00:19:23: Und hab mich dann irgendwie zurückgekämpft dann auch über die ganzen Monate, in denen man nur Reha macht, nur Krafträume sieht, nur Gewichtheben macht.

00:19:33: Und diesen Spaß, den man eigentlich hat, Fußball oder einen Ball am Fuß zu haben, das fehlte halt komplett.

00:19:39: Und das war natürlich so eine Zeit, wo man ... Ja, dann auch einfach nicht glücklich war, aber man wusste trotzdem, man macht das dafür, irgendwann wieder dieses Gefühl zu kriegen, mit dem Jungs auf dem Platz zu stehen.

00:19:51: Und das ist das, was man eigentlich am meisten liebt.

00:19:54: Von daher war das der Antrieb, nicht aufzugeben einfach.

00:19:56: Und bis heute habe ich dann auch nie so diesen Gedanken gehabt, okay, ich höre jetzt auch, ich hab keinen Bock mehr.

00:20:05: Aber das kann man natürlich verstehen, dass man da so einen Durchhänger hat.

00:20:07: Ich glaube, dass das aber auch wiederum zeigt, dass diese ... Ja, ich glaube, man muss Disziplin haben, als Profisportler.

00:20:15: Keine Frage.

00:20:16: Ich denke, da wirst du mir zustimmen.

00:20:18: Und dass diese Disziplin nicht wahrscheinlich auch mit dir geholfen hat zu sagen, ist egal, ich mach jetzt weiter.

00:20:22: Es war mein Traum, ich mach weiter.

00:20:24: Das ist ja auch was, was sehr bewundernswert ist, wenn man so ein Traum hat, zu sagen, ich verfolge den trotz dieser Rückschläge.

00:20:31: Genau.

00:20:32: Und das fängt, wenn ich darüber nachdenke, dann auch schon an zu Schulzeiten, wenn man dann ... Wenn dann so die, wenn man das Alter kommt, so ab sechzehn, siebzehn, wo dann die Partys anfangen und so'n Kram.

00:20:43: So, dann kamen achtzehn der Geburtstag und so'n Kram.

00:20:45: und dann hast du halt samstags, abends waren die Partys so und dann waren alle aus der Stufe waren halt da und du hast halt eigentlich auch Bock drauf gehabt, aber du hast halt Sonntags morgens um elf Uhr ein Spiel.

00:20:54: Ja, genau.

00:20:55: So, und dann war halt klar, okay, ich kann vielleicht bis zehn Uhr, elf Uhr abends da ein bisschen hingehen, aber auch ohne dann Alkohol zu trinken.

00:21:03: Ja, und dann war halt Sonntagsspiel, so, das war halt mein Fokus, ne?

00:21:05: Und dann ... Ich glaube, ist das, um da hinzukommen, wo man jetzt auch ist, legt man da so ein bisschen den Grundstein, weil ich glaube, dass viele da so den Fokus darauf verlieren, Fußballer zu werden, weil sie dann abgelenkt werden durch diese Sachen.

00:21:18: Und ja, das hat dann damit ja auch reingespielt, dann zu sagen, okay, ich geb nicht auf, wofür habe ich dann auch in meiner Jugendzeit darauf verzichtet, um da hinzukommen.

00:21:27: So, und dann will man das natürlich auch nicht so einfach wegwerfen

00:21:30: irgendwie.

00:21:31: Ja, absolut nachvollziehbar.

00:21:33: Aber das ist natürlich das, klar, Teenageralter und dann älteres Teenageralter.

00:21:37: Es entwickeln sich andere Interessen, neue Interessen.

00:21:40: Aber dann eben... dazu sagen, ich verfolge das, das finde ich schon ist auch sehr bewundernswert und das macht wahrscheinlich auch einen Unterschied zu jemandem, der das wirklich will und der da den Drive hat und sagt, ich, auch wenn ich auch was verzichten muss, auch wenn ich andere Dinge unterordnen muss, ich mach das.

00:21:56: Das ist schon, finde ich, eine ganz großartige Sache.

00:22:00: Und

00:22:02: gab

00:22:02: es denn für dich trotzdem mal einen Plan B?

00:22:05: Also ich verfolge immer noch einen Plan B, also ich weiß, dass ich ... Ich bin jetzt dreiunddreißig so und wenn alles normal läuft im Fußball, dann bist du mit fünfdreißig, sechsunddreißig, dann auch einfach fast schon zu alt dafür.

00:22:19: Also klar gibt es auch Ausnahmen so, aber im Normalfall sagt man so grob bis fünfdreißig so.

00:22:25: und dann bin ich halt auch jetzt die letzten Jahre auf dem Niveau unterwegs gewesen, wo ich weiß, dass ich da auch jedenfalls noch arbeiten muss und dann habe ich ... schon vor ein paar Jahren angefangen, Fernstudio nebenbei zu machen, im Bereich Sportmanagement, weil ich dann auch gemerkt habe, okay, ich würde auch schon nach dem Fußball gerne irgendwie im Sport bleiben, am liebsten im Fußball halt selber.

00:22:45: Und weil ich halt, Anfangs habe ich ja gesagt, du hast schon auch recht viel Freizeit als Fußballer, die Zeit zu nutzen.

00:22:52: Und dann habe ich dann halt angefangen oder wusste ich, vor allem nach der zweiten Verletzung auch, okay, der Fußball kann schneller vorbei sein als ein Lübdes vielleicht auch.

00:23:00: ... was auch ein zweites Standbein halt aufzubauen und ... ... ja vor allem deswegen bin ich jetzt ... ... leider noch nicht durch, weil ich dann auch ... ... was das angehen bisschen faul bin.

00:23:11: Aber ... ... ich habe ja so ... ... ich kriege das auch immer wieder vorgehalten ... ... von Familie und meiner Freundin jetzt auch ... ... und ich weiß ... ... dass ich das jetzt Zeit nachher auch mal ... ... durchbringen sollte, so ich muss auch eigentlich ... ... gar nicht mehr viel machen, aber ... ... so diesen Antrieb zu finden, da wieder reinzukommen ... ... den habe ich gerade noch nicht so, aber ... Ich weiß auf jeden Fall, dass es nur vom Vorteil sein kann, quasi wenn man dann auch mit dem Fußball aktiv aufhört, dass du dann direkt schon auch was hast, wo du quasi dann einsteigen kannst und von daher ist das schon mein Ziel, dann auch fertig zu sein.

00:23:43: Du

00:23:44: weißt, es wird weitergehen.

00:23:45: Genau.

00:23:46: Und das habe ich mir fast gedacht, dass Sport nicht komplett hinten rüberfallen kann.

00:23:50: Ich glaube, wenn man das so viele Jahrzehnte, letztendlich so intensiv in seinem ganzen Privatleben, in seinem ganzen Berufsleben eingebaut hat.

00:23:59: Dann könnte ich mir das auch, glaube ich, nicht vorstellen, plötzlich so zu sagen, oh jetzt, no sports anymore.

00:24:04: Ja, das glaube ich nämlich auch.

00:24:05: Und tatsächlich bin ich aber dann auch einer der, so sage ich dann mit dem aktiven Fußball auf, weil ich bin jetzt, glaube ich, keiner der dann danach noch irgendwie ein Kreisiger spielt mit Kumpels und so.

00:24:13: Das kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen.

00:24:16: Das wird dann wahrscheinlich eher in die Richtung gehen, eine andere Sportart zu machen.

00:24:21: Da könnte ich mir vielleicht so Tennis oder so was vorstellen, weil das ist so ein Sportartist, die mich schon auch interessiert, die mir auch Spaß macht, wenn ich mal irgendwie was anderes machen will.

00:24:31: Aber dass ich zumindest in Bewegung bleibe ein bisschen und nicht dann zunehme, wie gesagt, Essen.

00:24:39: Da muss man darauf nehmen, wenn ich nicht mehr achten irgendwann.

00:24:42: Ohne Befehlungen wird es vielleicht auch schwierig.

00:24:44: Das

00:24:44: stelle ich mir auch sehr schwierig vor.

00:24:45: Wenn man so vorher so viel getan hat und dann konnte man wahrscheinlich auch wirklich viel essen, weil der Körper war ja dauernd dabei, weil es so verbrennt und dann auf einmal so, ups.

00:24:53: Also

00:24:54: Preußen hat dir ja auch total viel Liebe entgegen gebracht oder bringt dir immer noch sehr viel Liebe entgegen.

00:24:59: Man liest ja immer wieder diese Wörter, Preußen, Urgestein und natürlich Fußball Gott, deinen Spitzname im Stadion.

00:25:07: Urgestein, magst du das Wort?

00:25:10: Ja, eigentlich, wenn man das so ausspricht und liest, finde ich, sieht das immer total blöd aus so.

00:25:15: Aber klar, wenn man jetzt dann zwanzig Jahre in dem Verein ist, dann ist man natürlich so Urgestein, so, also klar.

00:25:23: Ja, an sich, finde ich, hört sich das Wort einfach blöd an so.

00:25:26: Es schreibt sich, wenn man es so liest, sieht auch irgendwie blöd aus so.

00:25:29: Aber ja, das bedingt halt einfach die Tatsache, dass ich halt so lange jetzt dabei bin.

00:25:35: Vieles mitgemacht habe halt auch.

00:25:38: Aber Abschiege, Aufstiege, so, und jetzt einfach die, vor allem die letzten Jahre, ja, die haben halt noch mal ein bisschen eingeprägt dann auch in der ganzen Sache so, weil viele Leute das dann auch irgendwie honorieren, dass man abgestiegen ist, so dann auch nicht gesagt hat, okay, ich gehe woanders hin.

00:25:58: Und dann in der schwierigeren Phase für den Verein einfach da geblieben ist, so, und dann war das natürlich unglücksvoll, da wir jetzt dann auch zweimal aufgestiegen sind dann, aber das hätte auch dann ... Keiner geglaubt irgendwie.

00:26:09: Das letzte Mal, als ich hier war, das war vor drei Jahren, da waren wir noch in der Regionalliga.

00:26:12: Und das war heute so ein Hype haben, auch in den Vereinen, jetzt in der Stadt auch oder auch im Umland.

00:26:18: Man hätte vor drei Jahren keiner geglaubt, glaube ich.

00:26:20: Nein,

00:26:21: das ist wirklich

00:26:21: ... Und deswegen bin ich auch dankbar, dass ich diesen ganzen Weg mitmachen durfte.

00:26:26: Die ganzen Leute honorieren das halt, dass man nicht gesagt hat, okay, oder in einer schwierigen Zeit, ich mach mich vom Acker.

00:26:32: So und andere Leute, das Schiff wieder ins Laufen bringen, so nach dem Motto.

00:26:36: Das

00:26:37: glaube ich auch.

00:26:38: Dass man das so entgegengebracht bekommt, dann auch auf die eine oder andere Art und Weise, macht einen schon auch stolz, muss man einfach sagen.

00:26:44: Wird jetzt gern mal noch so ein paar Fun Facts von dir hören, wenn du magst, als zum Beispiel, welche Musik hörst du, bevor es ans Spiel geht?

00:26:54: Also ich bin tatsächlich, ich hab da kein so besonderes Genre, was mich so richtig packt, aber ich bin dann, wenn dann eher bei tatsächlich Schlagermusik und Ballermannmusik.

00:27:04: Okay, also die motiviert sich.

00:27:07: Klar gibt's dann auch, aber ich hab da jetzt keine bestimmten Künstler oder Musikgericht und so.

00:27:10: Rihanna zum Beispiel mag ich auch manchmal vorspielen so oder sind zumindest auch in meiner Liste gewesen.

00:27:16: Aber vieles ist auch auf Schlager ausgelegt tatsächlich.

00:27:20: Ja, und dann höre ich das meistens vorm Spiel und wenn wir gewonnen haben, noch nach dem Spiel und dann sind alle gute Frieden.

00:27:25: Das ist doch gut, das kann ein ja auch, erst mal kann das einen pushen und gute Laune fabrizieren auf jeden Fall.

00:27:30: Ich finde zum Beispiel Schlagerverbreite eigentlich immer gute Laune, also deswegen gibt es immer viele, die meckern immer über Schlager, aber da ist so die Musikgerätung, wo eigentlich jeder normalerweise gute Laune kriegt, deswegen.

00:27:39: Ja, dafür ist ja letztendlich auch gedacht, also nennen wir einen Schlager, der irgendwie so Text hat, der dich runterzieht.

00:27:44: Ja, er

00:27:44: gibt ja nie keinen Sinn, oder?

00:27:45: Gibt

00:27:45: es echt nicht, er gibt es auch wirklich nicht.

00:27:48: Was kannst du überhaupt nicht gut?

00:27:51: Handwerklich bin ich gar nicht begabt.

00:27:52: Also musste ich wieder feststellen jetzt auch.

00:27:56: Ich bin letzten Sommer mit meiner Freundin zusammengezogen und alles, was dann so mit Schränke zusammenbauen oder auch in eine Wand bohren und so zu tun hat, da lasse ich dann lieber die Finger von und dafür bin ich eher, glaube ich, begabt, was zu kochen angeht.

00:28:10: Das macht mir dann auch viel Spaß.

00:28:12: Von daher macht meine Freundin dann ... Das Handwerkliche und ich bin dann halt derjenige, der dann das Essen macht.

00:28:18: Aber ist auch

00:28:19: gut.

00:28:19: Und was kocht du am

00:28:22: liebsten?

00:28:22: Pasta, ja, Pasta ist schon so das, was uns beiden so am besten schmeckt einfach.

00:28:28: Und da gibt es so viele verschiedene Variationen auch, die man irgendwie machen kann.

00:28:32: Und deswegen ist das so.

00:28:33: das, was uns beiden am besten gefällt.

00:28:36: Ist

00:28:36: auch.

00:28:36: Ist das einfach so variabel?

00:28:38: Ja, aber auch trotzdem einfach.

00:28:40: Also von daher, ja, ist das so wirklich

00:28:43: ... Eben, man muss ja für ein leckeres Gericht nicht unbedingt drei Stunden in der Küche stehen.

00:28:47: Nee, nee, da habe ich dann auch... Also das habe ich auch tatsächlich noch nicht ausprobiert.

00:28:52: Okay.

00:28:52: Aber nicht den kompletten Sonntagsbraten mit, keine Ahnung, warst du, ne?

00:28:56: Ja, da müsste ich mich noch ran wahren.

00:28:58: Das wäre doch mal so eine Herausforderung oder eine Challenge, die ich meistern müsste, tatsächlich.

00:29:03: Und nimm mir mal drei Dinge, ohne die du nicht leben könntest.

00:29:09: Wow, mittlerweile muss man wirklich sagen, ist ja fast ohne Handy schon sehr, sehr schwierig gefühlt.

00:29:15: Dann ohne Fußball wäre auch ganz, ganz schwierig.

00:29:19: Und ja, Familie ist, glaube ich, das, was einem seit der Kindheit gefühlt auch dahin gebracht hat oder das zu dem gemacht hat, was man ist.

00:29:30: Und ja, ich glaube, ohne Familie.

00:29:33: Ja.

00:29:34: Wird nichts funktionieren im Leben.

00:29:35: Ich

00:29:35: gehe davon aus, dass du ja auch die Unterstützung damals schon immer hattest.

00:29:39: Das hast du ja auch eben schon mal angedeutet.

00:29:41: Und das ist klar.

00:29:42: Und als Viertes wäre wahrscheinlich Schokolade.

00:29:44: Ja,

00:29:44: Schokolade.

00:29:46: Wenn meine Freundin Podcast hört, natürlich meine Freundin auch jetzt, ist ja ganz klar.

00:29:50: Ja gut, da habe ich jetzt zu Familie schon.

00:29:51: Ja,

00:29:52: genau.

00:29:52: Und wir haben seit einem halben Jahr oder knapp einem Jahr jetzt ein Hund.

00:29:57: Der gehört jetzt auch dazu.

00:29:58: Von daher habe ich jetzt auch schon gesagt, wenn die jetzt mal weg wäre.

00:30:03: auch schwer vorstellbar.

00:30:04: Ich

00:30:04: finde das mal unfassbar, wie schnell man sich an so ein Tier gewöhnt, dass man nach kurzer Zeit denkt, wie kann das jetzt mal ohne gewesen sein?

00:30:13: Was habt ihr für ein Hund?

00:30:14: Wir haben mal Maltypu, heißt die Hunderasse, so einen kleinen Flauschigen.

00:30:19: Und ich bin jetzt tatsächlich auch die ganze dreizeh Jahre vorher ohne Hund aufgewachsen.

00:30:22: Also wir hatten kein Haustier, nichts.

00:30:24: Und meine Freundin hatte vorher schon mal zehn Jahre einen Hund, der ist dann vor zwei Jahren glaube ich gestorben.

00:30:30: Und da war es am Anfang tatsächlich so ... Ja, jetzt bin ich auch erst mal froh, dass ich jetzt keinen Hund mehr habe.

00:30:34: Und ich dachte so, jäh.

00:30:37: Weil du hast ja dann schon auch Verantwortung.

00:30:38: Und wenn du mal irgendwie auch mal weg möchtest, du musst halt immer gucken, so was machen wir mit dem Hund.

00:30:43: Du musst nur einen Plan auf jeden Fall.

00:30:44: Genau.

00:30:45: Und deswegen war ich dann noch mal so, ja, lass die jetzt erst mal mal auf den Trichter kommen.

00:30:47: Ja, ohne Hund ist so alles viel entspannter.

00:30:49: Und dann fing die aber vor einem Jahr oder ungefähr oder Ende vorletzten Jahres.

00:30:53: Anja, ich hätte schon wieder los auf den Hund.

00:30:55: Und ich so, oh, nee, gar keinen Bock drauf.

00:30:59: Und dann sind wir, da hat sie aber auch das irgendwie in die eigene Hand genommen.

00:31:03: Da wurde ich dann auch nicht informiert.

00:31:04: Und dann sagt sie auch irgendwann mal, die Kammer haben wir vorbei und sagt, yo, übrigens, wir fahren Sonntag zu einem Züchter.

00:31:08: Ach,

00:31:09: mhm.

00:31:10: Ja.

00:31:10: Ja, schön, dass wir das übergesprochen haben.

00:31:12: Aber lass mal hinfahren, meinetwegen.

00:31:14: Wenn du da hinfährst, hast du schon verloren, dann gibt's ja keine ... Du kannst nicht da hinfahren und sagen, auf gar keinen Fall.

00:31:20: Da hast du keine Chance mehr.

00:31:21: Und dann haben wir ... Josie heißt, die haben wir sehr mitgenommen.

00:31:26: Ja, und dann merkt man schon nach einer kurzen Zeit, wie viel deinem Tier dann auch bedeutet.

00:31:31: Und ja, man möchte sich jetzt gar nicht daran erinnern, wie das mal ist oder irgendwie da vorstellen, wie das ist, wenn die irgendwann mal nicht mehr ist.

00:31:39: Genau.

00:31:40: Weil man sie einfach schon so ins Herz geschlossen hat und von daher gehört sie jetzt definitiv auch dazu und wäre auch eins der Dinge.

00:31:46: Ja.

00:31:47: Die ist jetzt Leben vielleicht nicht unmöglich, wie aber schon deutlich schwieriger.

00:31:50: Wie schon Lurio sagte, ein Leben ohne Mopst ist möglich, aber sinnlos.

00:31:57: So, wir sind jetzt schon ... Ja, wir haben ja schon einige Zeit geredet und jetzt kommt natürlich der Teil, den wir hier am Kantgymnasium ja immer hochhalten.

00:32:06: Wir möchten gerne ein Zitat von unserem Namensgeber Immanuel Kant von dir hören.

00:32:12: Selbstverständlich war es auch gut vorgewarnt und hast recherchiert, was der gute Immanuel denn da alles so von sich gegeben hat.

00:32:20: Hast du eins gefunden?

00:32:21: Mit dem du was anfangen konntest.

00:32:23: Erstmal muss ich den Zuhörer erst mal sagen, als ich das Skript dann schon mal vorher so ein bisschen bekommen habe, worum es ein bisschen geht oder gehen soll.

00:32:30: Und ich sollte dann Immanuel Kant Zitat raus suchen oder beziehungsweise meinen Lieblings-Zitat raus suchen.

00:32:37: Da ist mir natürlich direkt eins eingefallen.

00:32:38: Natürlich.

00:32:40: Da musste ich erst mal Ched GPT fragen.

00:32:42: Der Helfer in der Not heutzutage.

00:32:44: Und der hat mir dann so vier, fünf vorgeschlagen und ... Da hab ich mir eins rausgesucht und es lautet, habe Mut, dich da in des eigenen Verstandes zu bedienen.

00:32:52: Ja.

00:32:53: Und im Prinzip sagt er ja eigentlich nur damit, so dass man selbst denken soll, so ein bisschen.

00:32:59: Und ich glaub, das passt auch so ein bisschen in die heutige Zeit, in der man so durch Social Media vor allem, glaub ich, auch dann vielleicht mal, ja, ich sag mal jetzt nicht in die Irre geführt wird, aber zumindest, ja, Inhalte vorgeschlagen bekommen.

00:33:16: die man vielleicht nicht von Anfang an so glauben soll, wie sie halt sind.

00:33:19: Und dass man dann einfach mal vielleicht auch ein oder zweimal mehr darüber nachdenken soll, ob es dann auch tatsächlich so ist.

00:33:24: Und das kann man ja auf viele verschiedenste Bereiche, auch sei es auf Medien generell oder auch vielleicht auch Politik oder so, keine Ahnung, übertragen.

00:33:35: Dass man einfach nicht das immer vielleicht glauben soll, was einem so gesagt wird oder sowas, sondern dass man einfach vielleicht auch selber dann mal sich seine eigene Meinung bildet, drüber nachdenkt.

00:33:44: Und dann zu dem Entschluss kommen kann, ja ist so.

00:33:47: Oder ich sehe das irgendwie ein bisschen anders.

00:33:48: Und von daher, glaube ich, kann man selbst das, auch wenn das schon irgendwie vor zweihundert Jahren mal gesagt wurde, auf die heutige Zeit vielleicht auch noch so ein bisschen übertragen.

00:33:57: Ja,

00:33:58: und das finde ich auch so spannend an bestimmten philosophischen Aussagen.

00:34:01: Nicht nur von Kant auch von anderen Philosophen, aber wir sind ja jetzt nun mal um Kant ein wenig fixiert.

00:34:06: Und insofern, das finde ich daran so spannend, weil man das eben auf... immer wieder auf Situationen übertragen kann, die aktuell sind.

00:34:13: Genau.

00:34:13: Und ich finde da ein Beispiel, was soziale Medien angeht, was eben Fake News sozusagen angeht, ist das ja ein perfektes Beispiel bei eben.

00:34:21: Wenn ich nicht hinterfrage, wenn ich also nicht mal in Verstand benutze und hinterfrage, dann bekomme ich sicherlich viel aufgetischt, was eben nicht stimmt.

00:34:30: Genau.

00:34:30: Und insofern ist das die Tat, glaube ich, aktueller denn je.

00:34:35: Hundert Prozent und das, also man, das, das ... sich mitreißen lassen von anderen Meinungen.

00:34:42: Das ist ja auch einfach für jemanden, weil du denkst, ich muss nicht selber nachdenken.

00:34:47: Dann soll er wohl so sein.

00:34:49: Klar ist das vielleicht auch zwischendurch, kann das auch unangenehm sein, wenn du mal eine andere Meinung hast.

00:34:54: So, weil man kennt das vielleicht auch gar nicht selbst im Fußball teilweise.

00:34:59: Dann ist das halt so, okay, du siehst das aber anders.

00:35:01: Und das dann irgendwie mit Kollegen zu besprechen so.

00:35:06: Obwohl man Angst hat davor, was deren Reaktion sein kann, dann auch, weil man halt deren Meinung nicht teilt.

00:35:11: So kann man halt, wie gesagt, in verschiedenste Bereiche einfach übertragen.

00:35:15: Und von daher finde ich es einmal brutal interessant, dass das vor zweieinhalb Jahren schon so eine Thematik war, irgendwie, und dass das heute immer noch so ist.

00:35:23: Ja, dass

00:35:24: er es praktisch initiiert hat, die Menschen zu sagen, hey, hallo, benutzt mal das, was euch da oben mitgegeben wurde und lass nicht nur andere verurdenken.

00:35:31: Insofern.

00:35:32: Ja, vielen Dank.

00:35:33: Ich finde es... Da hast du doch wieder ein sehr bekanntes, sehr gutes Zitat rausgesucht, also insofern.

00:35:40: Jetzt wirst du es kaum glauben, aber du hast es eben schon gesagt, die halbe Stunde ist tatsächlich mehr als schon rum.

00:35:45: Mehr als schon rum.

00:35:46: Ja, ich hätte jetzt vom Gefühl, er wäre jetzt auch zwanzig Minuten vielleicht noch gewählt.

00:35:50: Und

00:35:51: wie geht es für dich jetzt weiter, mit deinem Prozess da wieder auf den Platz zu kommen?

00:35:56: Ja, mit weiterhin Reha jeden Tag.

00:35:59: Da haben wir dann so viele Sachen gemacht, die nicht so viel Spaß machen.

00:36:04: Vieles mit Kniebeugen und all so ein Kram.

00:36:08: Weil man dann halt einfach auf dem ganzen Weg jetzt halt die Muskulatur wieder aufbauen muss.

00:36:12: Jeder dann so eine OP oder generell, wenn man dann auf Krücken ist und du bedarf es bei nicht belassen, ist die Muskulatur innerhalb von drei Tagen gefühlt weg.

00:36:21: Und da das wieder aufzubauen, um das Knie dann auch zu unterstützen durch Muskelaufbau.

00:36:27: Ja, das ist halt auch so ein Weg, der halt lang ist.

00:36:30: Aber trotzdem bin ich jetzt, glaube ich, schon über dem Berg so ein bisschen, was die Auswahlzeit angeht.

00:36:36: Ja, und jetzt, wie gesagt, war ich ja auf dem Platz schon mal ein bisschen, dass wir dann auch jetzt in den nächsten Wochen und Monaten alles wieder ein bisschen mehr, da will man irgendwann wieder Fußballschuhe an haben und auch ein Ball am Fuß und so.

00:36:45: Und ja, deswegen werden die Schritte, die jetzt kommen, wieder ein bisschen mehr Spaß machen, als dieses langweilige, nur Gewichtestämmen.

00:36:55: und von daher, ja.

00:36:57: Freue mich darauf, dass es jetzt auch langsam wieder Richtung Platz geht und dann spätestens zur neuen Saison.

00:37:04: will ich dann auch wieder voll dabei sein.

00:37:06: Ich

00:37:06: denke, ich spreche für alle hier am Kant.

00:37:07: Wenn ich sage, wir drücken dir ganz fest die Daumen, dass es eben weiter so gut bergauf geht mit dem Genesungsprozess.

00:37:15: Ich fand es super, dass du so bereitwillig gekommen bist.

00:37:17: Eine E-Mail geschrieben und du hast dich bereit erklärt.

00:37:20: Das fand ich richtig klasse.

00:37:21: Ja, ich muss auch sagen, ich habe ja dann auch natürlich dadurch, dass ich vor drei Jahren schon mal hier war, so ein bisschen eine kleine Verbindung hier zur Schule.

00:37:27: Genau.

00:37:28: Und wenn man dann bekannte Gesichter wieder sieht, dann macht das natürlich auch Spaß, dann auch mal zwischendurch wieder vor.

00:37:34: Ja, so kam ja auch die Idee.

00:37:35: Du warst ja damals eben dabei, Schullohn, Rassismus, Schul-

00:37:38: und

00:37:38: Courage.

00:37:39: Preußen ist ja unser Paate im Netzwerk und da hattest du damals ja auch schon gesagt, wenn noch was ist, ich komm gern wieder.

00:37:46: Genau.

00:37:47: Und dann habe ich mich dann daran erinnert.

00:37:48: Okay, dann fragen wir doch mal nach.

00:37:51: Deswegen hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, also ein bisschen quatschen über alles Mögliche.

00:37:56: Genau.

00:37:57: Ist immer sehr unterhaltsam und von daher vielen Dank.

00:38:00: Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch den Schülerinnen und Schülern und den anderen Zuhörerinnen und Zuhörern, ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß gehabt wie Simon und ich jetzt gerade.

00:38:09: Ich danke dir noch mal, dass du gekommen bist.

00:38:11: Sehr gerne.

00:38:12: Und ja, liebe Kantianerinnen und Kantianer, schaltet beim nächsten Mal auch wieder ein, abonniert bitte den Podcast, darüber würde ich mich total freuen und natürlich auch über Kommentare jeglicher Art auf den Plattformen, auf denen ihr den Podcast hört.

00:38:28: Oder schreibt mir eine E-Mail, das wäre richtig super.

00:38:31: Ihr dürft auch gerne Vorschläge machen, wen ich mal einladen soll.

00:38:34: Oder

00:38:35: ob ihr vielleicht sonst noch Ideen habt, worüber wir hier sprechen können.

00:38:38: Aber jetzt sage ich erst mal gemeinsam mit Simon, tschüss, habt eine tolle Zeit.

00:38:43: Auf Wiedersehen, vielen Dank fürs Zuhören.

00:38:46: Und vielleicht sieht man sich dann demnächst noch mal wieder hier am Kanton.

00:38:49: Ganz bestimmt.

00:38:49: Tschüss.

00:38:50: Tschüss.

00:38:52: Podcast ist eine Podcastproduktion des Immanuel Kant-Gymnasiums Münster-Hiltrop.

00:38:58: Moderation Nina von Manstein.

00:39:01: Eure E-Mail an podcast.etkant.ms.de.

00:39:06: Die neue Folge am zweiten Dienstag des Monats.

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