Folge 5 - PodKANT mit Schauspieler Kristian Bader

Shownotes

Aber vorher hör‘ diese Folge, in der Schauspieler und Kabarettist Kristian Bader berichtet, inwiefern er dem KANT seine Karriere verdankt, und finde heraus, zu welchem Lehrer hier am KANT er eine ganz besondere Beziehung hat.

Kontakt: podkant@kant.ms.de Moderation: Nina von Manstein Technik: Ben Abbing Erstveröffentlichung: 27.05.2022

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00:00:01: Herzlich Willkommen!

00:00:03: Lascavo Prostimo zu einer neuen Folge des Podcasts.

00:00:06: Liebe Kantiana, schön, dass ihr wieder da seid.

00:00:09: Ich habe euch wieder auf ukrainisch begrüßt und das werde ich auch erst mal weiterhin tun.

00:00:14: Solange sich an diesem furchtbaren Krieg nichts ändert, ist mir das ein persönliches Bedürfnis und dem gehe ich dann hier mit nach.

00:00:22: Außerdem gibt es noch eine Nachricht, die mich diese Woche wirklich beschäftigt hat und da muss ich kurz was zu sagen, bevor ich gleich einen wunderbaren Studiogast begrüßen kann.

00:00:32: Und zwar habt ihr vielleicht auch mitbekommen, dass es in Essen beinahe einen Anschlag auf eine oder vielleicht sogar zwei Schulen gegeben hätte.

00:00:40: Und das hat mich richtig fertig gemacht.

00:00:43: Also natürlich unter anderem, weil ich als Lehrerin davon sicherlich noch in anderer Weise betroffen bin, aber auch ... weil man so denkt, warum macht ein junger Mensch so was?

00:00:56: Und ich hab mich eigentlich gefreut, dass er zumindest Leute um sich herum hatte, die so auf ihn geachtet haben, dass es nicht dazu gekommen ist.

00:01:07: Und ja, die fürchterlich ist verhindert haben dadurch, dass sie sich um ihn gekümmert haben und dann eben zu einer Lehrerin gegangen sind, so hab ich es gelesen, und sich ihr anvertraut haben.

00:01:20: Und ja.

00:01:22: Ich würde immer hoffen, dass, wenn ihr mal so was mitbekommt, wenn es jemandem in eurem Umfeld schlecht geht, dass ihr euch auch genau so kümmert und nicht weghört und denkt, na ja, gut, der spinnt jetzt grad ein bisschen oder ach ja, die hat mal wieder irgendein Problem, sondern dass man schon genau hinschaut, weil ich glaube, diesen jungen ging es einfach auch privat unglaublich schlecht in seinem Umfeld wurde, also beziehungsweise in seinem Zimmer wurden auch ... durchaus Sachen gefunden, die darauf hindeuteten, dass er psychisch sehr labil war.

00:01:54: Und deswegen einfach einen kleinen Aufruf achtet aufeinander.

00:02:00: Da sind, glaube ich, schon viel erreicht.

00:02:03: Und dann kann man sowas auch verhindern.

00:02:04: Das habe ich schon wieder mit so einem ganz ernsten Thema begonnen.

00:02:09: Und umso glücklicher bin ich, dass ich heute jemanden da habe, der sich auch durchaus mit sehr vielen lustigen Dingen beschäftigt.

00:02:17: Ihr hört schon, das ist nämlich heute ein ehemaliger Schüler vom Kantgymnasium.

00:02:23: Und gleichzeitig ist er Kabarettist und Theater- und Filmschauspieler.

00:02:28: Willkommen, Christian Bader.

00:02:30: Dankeschön.

00:02:30: Ich freue mich sehr, hier zu sein.

00:02:32: Ich freue mich auch.

00:02:33: Und wie fühlst du dich hier in den ... Heiligen Hallen, nun der Lehrer-Räume sozusagen.

00:02:38: Ja, ist schon ein komisches Gefühl.

00:02:39: Wir sind ja vorhin einmal bei der Begrüßung hier durchgelaufen.

00:02:42: Also, ich hab festgestellt, es ist schon sehr, sehr, sehr, sehr lange her, als ich hier zum letzten Mal meinen Fuß reingesetzt hab.

00:02:49: Aber ich hab's wieder erkannt.

00:02:50: Ja,

00:02:51: okay.

00:02:51: Dürfen wir verraten, wann du hier Abitur

00:02:52: gemacht hast?

00:02:53: Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:03:02: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.

00:03:04: noch einiges wiedererkannt, aber es hat sich wahrscheinlich auch trotzdem viel verändert.

00:03:07: Ja,

00:03:07: natürlich.

00:03:07: Wahnsinnig viel.

00:03:08: Es ist einfach positiv belebt, würde ich mal sagen.

00:03:11: Vorher, als wir kamen, da war das alles ja noch brandneu und ein bisschen steril und jetzt ist so ein bisschen patinach.

00:03:18: Auf jeden Fall.

00:03:18: Das ist aber auch gut so.

00:03:19: Und ich finde, dass sich das Gebäude auch sehr schön rausgemacht hat.

00:03:23: Wir haben schon viele Kunstwerke, die Wände zieren, die Säulen zieren und so weiter.

00:03:28: Und das ist wahrscheinlich das, was du damit meinst.

00:03:30: Ganz

00:03:30: genau, ganz genau.

00:03:33: sind leblos.

00:03:35: Ja, richtig

00:03:36: schön.

00:03:36: Ja guck also vom Kant auf die Bühne.

00:03:40: Das würde mich natürlich sehr interessieren, wie es dazu gekommen ist.

00:03:42: Ich habe, das muss ich jetzt im Vorfeld schon mal verraten, da schon ja so ein paar Hinweise bekommen von einem netten Herrn aus unserem Kollegium, der dir auch durchaus vertraut ist.

00:03:51: Wer könnte das sein?

00:03:52: Ja,

00:03:53: das fällt dir gar nichts zu ein.

00:03:55: Entwar

00:03:55: vielleicht mein Bruder.

00:03:57: Ja, doch.

00:03:58: Also, du darfst jetzt gerne outen, dass der Martin Bader, unser geschätzter Kollege, ist

00:04:04: mein junger Bruder, genau.

00:04:06: You see.

00:04:06: Also, ihr habt es aber beide dann anscheinend so mit dem Sprachlichen.

00:04:09: Schauspieler musst du auch viel mit Sprache können.

00:04:12: Und er ist ja Deutschlehrer unter anderem.

00:04:15: Wobei Schauspieler und Lehrer das wirst du bestätigen können, ist ja zum Teil sehr nah beieinander.

00:04:20: Auf jeden Fall.

00:04:21: Man spielt auch als Lehrer oder Lehrerin immer eine gewisse Rolle.

00:04:24: Auf jeden Fall.

00:04:25: Das heißt nicht, dass man sich verstellt, sondern dass man einfach was gestaltet zum Beispiel.

00:04:32: Also ich glaube, wenn man gar nicht mehr man selbst ist, dann wäre man so wenig authentisch, dass die Schüler einem das auch nicht

00:04:36: abnehmen.

00:04:37: Aber grundsätzlich ... Wir gehen natürlich schon ein bisschen nach andere, wenn ich vor der Klasse stehe, als wenn ich im Privatleben

00:04:43: bin.

00:04:44: Aber gut, wir waren noch mal drauf, um noch mal drauf zurückzukommen.

00:04:46: Wie kam das?

00:04:47: dass du hier am Kant dann dein Abitur gemacht hast, hast du eben gesagt und dass du dann Schauspieler geworden bist.

00:04:55: Also ich muss wirklich sagen, dass ich meinen Schauspielweg mit zu einem großen Teil dem verdanke, was hier an der Schule gelaufen ist.

00:05:05: Also nicht umsonst haben wir ja hier das Borgmann Forum und das war damals wirklich eine ganz, ganz große Nummer mit der Big Band, die wir hatten, die Kant-Big Band.

00:05:17: Das große Musical Joseph, was wir hier gemacht haben, was ja so ein Steckenpferd des damaligen Schulalters Winfried Borgmann gewesen ist, der das ja aus Amerika hier rüber geholt hat, das Musical überhaupt, dass den genialen Kuh gelandet hat, dass das zum ersten Mal überhaupt von Laien dieses professionelle Musical gespielt werden durfte.

00:05:42: Das waren also wirklich lange Vertragsverhandlungen.

00:05:47: Das hätte er sicherlich nicht geschafft, wenn es nicht eine wirklich ganz große Professionalität seitens der Lehrer, die mitgespielt haben, aber auch eben seitens der Schülerinnen und Schüler gegeben hätte, die das Ganze wirklich auf ein ganz tolles Niveau gehoben haben.

00:06:04: Und das war damals, also auch schon für mich so überzeugend, dass ich gesagt habe, Mensch, diese Pferde, diesen Weg, den gehe ich mal ein bisschen weiter.

00:06:13: Ich habe vorher sicherlich auch, ich habe vorher auch schon viel in der Richtung gemacht.

00:06:19: Ich komme ja ursprünglich oder wir sind... Bevor wir hier nach Münster gekommen sind, waren wir an der dänischen Grenze zu Hause, oben in Nordfriesland.

00:06:29: Oh moin.

00:06:30: Ja.

00:06:32: Und während der Zeit, da war Flensburg.

00:06:35: Ich weiß nicht, wer von euch Schülerinnen und Schülern Flensburg kennt, aber das ist ja wirklich ein ganz verschlafenes Nest.

00:06:43: Das war aber für mich damals schon die große weite Welt.

00:06:47: Und in dieser großen weiten Welt habe ich tatsächlich aus Jux und Dollerei angefangen Straßenmusik zu machen.

00:06:55: Und mit dieser Straßenmusik und dem Berührungsfeld, also Kunst, sich irgendwie zu produzieren in der Öffentlichkeit, bin ich quasi schon gut vorbereitet gewesen auf das, was dann hier in der Schule mit dem Musical, mit dem Theater, mit der Theater AG weiterging.

00:07:18: Und ja, so habe ich dann quasi meinen Weg gestartet.

00:07:23: Finde ich gut, dass du jetzt mal drauf angesprochen hast auf dieses Winfried Borkmann Forum.

00:07:27: Weil ich glaube, es wird definitiv die meisten Schüler hier, wird es so gehen, dass sie sagen, ich weiß überhaupt gar nicht genau, wer war das eigentlich und was hat es mit dem Herrn auf sich.

00:07:36: Also er war damals Schulleiter zu der Zeit.

00:07:38: Ja,

00:07:38: und ein ganz großartiger Schulleiter.

00:07:40: Also wir haben den sehr, sehr geliebt.

00:07:43: Als ich so das alles Revueb passieren ließ, mein ersten Abitur oder das Abitur, der erste Abiturjahrgang, wir haben den Winfried Borgmann damals in einer Senfte abgeholt.

00:07:55: Ich glaube, in Wolbeck hat er gewohnt.

00:07:59: Und wir haben den dem ganzen Weg von dort bis hier in die Schule getragen.

00:08:04: Wenn ich das so genial und wenn ich dir jetzt erzähle, dass ich diese Story sogar bereits gehört habe, unabhängig jetzt von dir, dann finde ich das grad so dermaßen cool.

00:08:14: Weil

00:08:14: die hat sich bis zu mir rumgesprochen.

00:08:16: Ja, ein

00:08:16: ganz cooler Typ war das.

00:08:17: Und wir haben den sehr geliebt.

00:08:19: Und das war uns damals natürlich so nicht bewusst, weil es war ein Alltag.

00:08:27: Wie ihr das vom normalen Schulalltag kennt, das ist dann nichts Besonderes.

00:08:33: Aber im Rückschau war das wirklich was ganz Tolles.

00:08:39: Und ja, ohne Grund hat er hier sein eigenes Forum begonnen.

00:08:43: Ja,

00:08:43: genial.

00:08:44: Also ich hatte natürlich, als ich dann hier ans Kant kam, auch mich irgendwann gefragt, wer ist eigentlich dieser Werter her?

00:08:48: Und da bekam ich genau diese Geschichte, also bekam ich natürlich erst mal erzählt, wer das war und was er so gemacht hat.

00:08:55: Aber diese Geschichte mit der Senfte wurde mir dann auch direkt aufgetauscht.

00:08:59: Also das war so ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal des Kantgymnasiums auch überhaupt in Münster, dass dieser musikalische Zweig, der war also was ganz... ich weiß gar nicht wie sich das jetzt heutzutage entwickelt hat, aber das war so ein bisschen, also wenn es ein Gymnasium in Münster gab, die eine tolle Ruder AG hatten oder keine Ahnung, ganz diese altsprachliche Zweige, die es in Münster gibt, da hatten wir wirklich damals, glaube ich, war auch der offizielle Plan, dass es diese diese musische Ausrichtung hier am Kant geben sollte.

00:09:42: Ich kann mich erinnern, als ich Kind war, dass ich komme ja auch aus Münster, dass ich tatsächlich auch zu Musical-Aufführungen hier hingekommen bin und die angesehen habe.

00:09:49: Also bewusst weiß ich noch Oliver Twist, also Oliver.

00:09:53: Das habe ich noch so im Kopf, aber... Deswegen, das war tatsächlich über Hilltropinaus, wirklich in Münsterkante, man wusste

00:10:02: man das.

00:10:03: Das macht

00:10:03: geniale Musical-Aufführung.

00:10:05: Wo du grad davon sprichst, wir hatten vor Corona geplant, diese Musical-Tradition wieder aufleben zu lassen.

00:10:12: Wir hatten auch unglaublich viele motivierte Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch Musik, vor allem die Musikfachschaft, die musste ja dahinter stehen.

00:10:22: Ja, und dann kam Corona.

00:10:23: Ja,

00:10:23: das hat in so einige Bereiche reingeschlagen, bei uns im Theater ja auch.

00:10:27: Wir haben tatsächlich auch zwei Jahre im Prinzip nicht arbeiten können.

00:10:31: Dann ist immer gut, wenn man seinen Fuß noch in anderen Türen hat.

00:10:35: Ich mach Bauarbeiten zwischendurch.

00:10:39: Ich hab eine Terrasse gebaut in Südfrankreich und eine in Hamburg.

00:10:44: jetzt renoviere ich gerade im Badezimmer.

00:10:46: Das kann ich alles so ein bisschen.

00:10:47: Und das war wirklich ein großes Glück, dass ich dann beschäftigt war während dieser ganzen Zeit, wo wir alle nicht arbeiten konnten.

00:10:54: Aber das kommt ja jetzt alles bald wieder.

00:10:56: Auf jeden

00:10:56: Fall.

00:10:57: Dann geht's

00:10:57: auch hier in diesen Räumen wieder los.

00:11:01: und Theater.

00:11:02: Hoffen wir sehr, dass wir da auch wieder irgendwie anknüpfen können.

00:11:05: Ja, bestimmt.

00:11:06: Ja, doch.

00:11:07: Also, dass wir vielleicht dieses Musical, welches wir da ausgewählt hatten, dann vielleicht doch auch noch auf die Bühne bringen können, wäre genial.

00:11:12: Was, was

00:11:13: wird das?

00:11:14: Ja, das war hairspray.

00:11:16: Sagt ihr das was?

00:11:17: Nee,

00:11:17: sagt mir

00:11:17: nichts.

00:11:18: Das ist auch tatsächlich ein amerikanisches Musical und auch von Broadway, aber eben so mit den Rechten, dass man es sich auch als Schule leisten kann.

00:11:26: Ja,

00:11:26: klasse.

00:11:26: Super.

00:11:28: Und ja, wir hoffen sehr, Das ist dann doch noch klappend.

00:11:31: Ganz bestimmt.

00:11:32: Und dann komm ich.

00:11:33: Ja, okay.

00:11:34: Also ihr habt das jetzt alle gehört, liebe Cantiana.

00:11:36: Da kommt der Christian jetzt nicht mehr

00:11:38: raus.

00:11:40: Okay, gut.

00:11:40: Also bist du dann nach dem Habi sofort losgestiefelt, hast gesagt, so jetzt hier kreative Laufbahn, Theater, Musical.

00:11:48: Weil ich höre ja schon, singen war auch ein ganz großer Teil davon.

00:11:51: Also du kannst auch gerne gleich

00:11:52: noch was vorsingen.

00:11:52: Nein, nein, überhaupt nicht.

00:11:54: Also das war, ja.

00:11:55: Du witzigerweise, als ich so darüber dachte, dass ich hatte damals die Rolle des Fahrer in diesem Musical gespielt.

00:12:02: Du und mir fehlte dieser ganze Text wieder ein, ohne dass ich das vorhin mal geprüft hätte.

00:12:06: Das ist so ein Rock'n'Roll normales.

00:12:14: Und ich war selber überrascht.

00:12:18: Da merkt man, wie das Gedächtnis funktioniert.

00:12:20: Das Sachen, die man Jahrzehnte nicht gehört, kommen sofort zurück, oder?

00:12:24: Es scheint tatsächlich so eine alte Langspielplatte da oben im Gehirn zu geben, wo sich die Sachen richtig fest krachen.

00:12:32: Ja,

00:12:32: auf jeden Fall.

00:12:33: Die

00:12:33: schreiben, die gehen nicht mehr raus.

00:12:36: Wahnsinn.

00:12:36: Du fragtest gerade, wie das weiterging nach der Schule.

00:12:39: Es ist ja oft, wenn man so Lebensläufe hört, ja, der brennt dafür und der war schon immer so und dem ist das in die Wiege gelegt.

00:12:49: Das hört man manchmal.

00:12:50: Das ist aber ... letztendlich nicht immer so.

00:12:54: Also bei Leuten, die Erfolg haben, ist das manchmal ein ganz verzweigter und abwegiger Weg bei mir auch.

00:13:04: Also ich bin erst mal, ich hab chinesisch studiert als Übersetzer, weil ich dachte, ich wollte irgendwas, also klar, für mich war immer der Wunsch, irgendwas auf der Bühne zu machen.

00:13:16: Aber wenn das nicht klappen würde, hatte ich mir schon als als Notnagel überlegt, mache ich irgendwas mit Sprachen.

00:13:23: Das hat so ein bisschen die Herkunft in unserer Familie.

00:13:26: Wir sind, als ich vier Jahre alt war, ist unsere ganze Familie nach Portugal umgezogen, weil mein Vater, der war Pilot bei der Bundeswehr.

00:13:38: Und die haben dort unten einen Flughafen aufgemacht.

00:13:45: Und da musste mein Vater eben mit der ganzen Familie da runterziehen.

00:13:48: Und so habe ich quasi schon im Kindergartenalter portugiesisch gelernt.

00:13:53: Und meine Eltern sagten immer, man hat mich auf der Straße nicht unterscheiden können von den einheimischen Kindern, weil Kinder das wahnsinnig schnell in dem Alter lernen.

00:14:03: Und es hat aber bei mir so eine natürliche Affinität zu Sprachen angetriggert.

00:14:09: Und dann habe ich hier in der Schule auch sehr gut Englisch gelernt, durch einen ganz tollen Unterricht, den ich hier hatte.

00:14:18: Mit Herrn Sandmann damals noch, weiß ich noch.

00:14:22: Und das hat mich befähigt, meine erste Übersetzung eines englischen Theaterstückes zu machen.

00:14:31: Und damit dachte ich, ja, jetzt geht's los, super, mein Weg auf die Bühne ist gemacht, aber nein, überhaupt nicht.

00:14:37: Es sollte tatsächlich nur diese sprachliche Beschäftigung, die mit der Fremdsprache sein.

00:14:42: Und dann habe ich viele Aufnahmeprüfungen an Schauspielschulen gemacht, bin überall durchgefallen.

00:14:47: Überall durchgefallen, weil meine Beschäftigung damit war wirklich so eine ... ja, so eine Semiprofessionelle, eine gute ... ja, eben von der Straße kommend, ne?

00:14:59: So eine von der Straßmusik gemacht und dann hier Theaterwettbewerbe von städtischen Bühnen mitgemacht und auch gewonnen und solche Sachen.

00:15:08: Aber nie so richtig auf dem professionellen Zweig.

00:15:10: Und auch natürlich hier mit der ... Mit der Theater AG, das war ja nicht dafür gedacht, Schauspieler auszubilden, sondern das war ja eine schöne Freizeitbeschäftigung.

00:15:21: Genau, Leihenspielgruppe, so zu sagen.

00:15:23: Genau, und auf dem Niveau blieb, das sollte das ja auch eigentlich bleiben.

00:15:28: Na ja, und dann, wie gesagt, dann hat das mit der Schauspielausbildung, Schauspielschule und sowas erst mal nicht geklappt.

00:15:35: Dann dachte ich, mit Englisch als Fremdsprache brauchst du gar nicht anzufangen als Dolmetscher oder Übersetzer.

00:15:40: Da mache ich was ganz Exotisches und habe dann tatsächlich, ich hatte hier, ich weiß gar nicht, wie ich das erzählen soll, ich hatte tatsächlich neben dem Abi mit einem Schulfreund hier aus Jux und Dollerei an der Volkshochschule chinesisch gemacht.

00:16:00: Gut.

00:16:02: Ich weiß

00:16:02: nicht, ob das Abi damals so leicht war, dass man nebenbei noch chinesisch lernen konnte.

00:16:08: Aber für WhatsApp, wir haben das gemacht irgendwie.

00:16:11: Naja, und da bin ich dann dabei.

00:16:13: Das ist eine gute Idee.

00:16:13: Wie mache ich jetzt chinesisch?

00:16:15: Kannst du noch

00:16:16: was?

00:16:23: Ich habe chinesisch nicht sehr gut gelernt.

00:16:26: Okay,

00:16:26: ich hoffe, das stimmt jetzt auch.

00:16:27: Und es war nicht, wer weiß, was für ein Fluch

00:16:29: die anderen

00:16:29: rausgelassen ist.

00:16:30: Nein, falsch, alles gut.

00:16:31: Okay, und also chinesisch, aber wir merken ja schon, das hast du nicht weitergezogen.

00:16:35: Weil

00:16:36: ich

00:16:36: meine, ist dann doch Richtung...

00:16:38: Genau.

00:16:43: Aber in Bonn, tatsächlich, wo ich dann chinesisch studiert hatte, hatte ich meine damalige Freundin kennengelernt und die ist Schauspielerin.

00:16:50: Und die hat gesagt mit Christian, wenn du das nicht nochmal richtig versuchst.

00:16:55: da Fuß zu fassen, dann wirst du dein Leben lang unglücklich.

00:16:57: Und das habe ich mir zu Herzen genommen und da hatte sie wahrscheinlich recht.

00:17:01: Okay, ja, weil vielleicht war es ja doch immer noch so ein Traum, den du hattest und er raus musste.

00:17:04: Auf jeden Fall

00:17:05: eine Bestimmung, die sich irgendwie dann doch Bahn gebrochen hat.

00:17:09: Und das ist eigentlich das einzige, was ich, wenn Leute mich fragen, ich weiß, also Schülerinnen und Schüler, mit denen ich zu tun habe, ja, was soll ich später mal werden?

00:17:22: Und was soll ich machen?

00:17:26: Hört drauf, was du wirklich willst und auch egal, welche Sachen dem entgegenstehen mögen.

00:17:34: Das ist letztendlich das einzige, was euch befähigen wird, durch schwierige Zeiten durchzukommen.

00:17:45: weil es etwas ist, was ihr von Herzen wollt.

00:17:47: Und dann guckt man auch nicht, wie anstrengend das ist, sondern man zieht das irgendwie durch.

00:17:52: Und dann hat man da irgendwann auch Erfolg mit, würde ich sagen.

00:17:55: Das wäre theoretisch jetzt schon fast ein wunderbares Schlusswort.

00:17:59: Aber nein, soweit sind wir

00:18:01: noch nicht.

00:18:02: Ich bin ganz ergriffen.

00:18:03: Schön,

00:18:04: freut mich.

00:18:06: Gut gemacht.

00:18:08: Ich weiß natürlich ein bisschen was über die Dinge, die du dann gemacht hast.

00:18:13: Und da fällt mir als erstes logischerweise dann der Caveman ein.

00:18:17: Ich hoffe, du kannst es noch hören.

00:18:19: Ich bin Caveman.

00:18:20: Doch, das ist etwas, was ich jetzt...

00:18:21: Also, Schüler oderinnen und Schüler werden es sicherlich nicht unbedingt kennen.

00:18:24: Wenn wir ihn so kurz umreißen, wer überhaupt der Caveman

00:18:28: ist und du damit

00:18:30: zu tun hast.

00:18:30: Ja, ich habe das tatsächlich, also ich erzählte das vorhin nicht ohne Grund, dass ich hier an der Schule quasi schon meine erste Übersetzungsarbeit gemacht habe.

00:18:41: für ein Theaterstück, denn das habe ich dann später immer mal wieder so gemacht.

00:18:45: Wenn mich ein englisches Stück interessiert hat, dann habe ich das übersetzt, auch wenn es nicht unbedingt zur Aufführung gekommen ist.

00:18:52: Und eines dieser Stücke, oder darin habe ich so eine gewisse, ja das waren so meine Hausaufgaben, so einfach für mich mal eine Übersetzung vom Text zu machen.

00:19:04: Und insofern war ich darin dann schon geübt als Dieser Caveman im Jahr zweitausend, das amerikanische Original, das Skript plötzlich in Berlin auf einem Schreibtisch lag und man mich gebeten hatte, du hattest so ein Englisch-Leistungskurs, kannst du da nicht mal eben uns sagen, was da drin steht?

00:19:24: Und da habe ich tatsächlich so angefangen.

00:19:27: Steh greifmäßig im Büro dieses Stück zu übersetzen und nach fünf Minuten lagen wir alle unter dem Tisch, weil es so lustig war.

00:19:34: Und dann habe ich das mit nach Hause genommen und davon tatsächlich die Übersetzung gemacht, ohne zu wissen, dass ich das auch mal spielen werde, weil ursprünglich war das als ganz, ganz große Produktion schon von vornherein geplant, die mit einem deutschen Bühnen-Star-Schauspieler besetzt werden sollte.

00:19:52: Und ich bin da erst über Ubenwege dran gekommen, dass ich das dann tatsächlich gekriegt habe.

00:19:58: Das hat dann ganz, ganz klein angefangen und ist dann aber jetzt über die nächsten zwanzig Jahre eben auch zu einem der bekanntesten deutschen Soloteaterstücke

00:20:08: geworden.

00:20:08: Ja, genial.

00:20:09: Also ich habe es auch bereits gesehen, schon vor etlichen Jahren muss ich allerdings gestehen.

00:20:13: Ich weiß, dass es ja auch immer wieder ein bisschen angepasst wird vom Inhalt.

00:20:16: Aber kannst du kurz erzählen, worum es geht für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer?

00:20:21: Ja, also es ist erklärt und das Stück erklärt ein bisschen, warum Männer und Frauen in Beziehungen nach einer Zeit des absoluten romantischen Miteinanders irgendwann doch Anfang im Alltag bestimmte Probleme zu entwickeln miteinander im Umgang.

00:20:43: Ja,

00:20:44: also können wir uns jetzt alle gar nicht so ganz erklären, was du meinst, aber gut.

00:20:48: Und das wird jetzt erklärt in dem Stück, woran das liegt.

00:20:53: an unseren prähistorischen Vorfahren.

00:20:57: Als in der Steinzeit die Männer damit beschäftigt waren, das Bison zu jagen und die Frauen in der Gruppe durch den Wald gestreift sind und Beeren und Pilze und essbare Gräser zu sammeln.

00:21:16: Das zeigt schon, dass da zwei unterschiedliche Eigenarten von Männern und Frauen.

00:21:22: entwickelt worden.

00:21:23: Der Mann auf der Jagd musste natürlich total still sein und um das Wild nicht zu verschrecken und deswegen wird Männern ja nachgesagt, dass sie auch heute noch eher Wortkark sind, wenn sie sich erholen wollen abends eher mal so stundenlang, ohne was zu sagen, vom Fernseher abhängen können.

00:21:46: Während Frauen Eher als kommunikative Wesen in der Gruppe sich darauf hinwiesen, da sind die viel reifere Früchte, kannst du die noch abernten und guck mal hier und da, wo sich da hinten ist, ist ein Dornengebüsch und hier musst du aufpassen.

00:22:02: Also Frauen eher kommunikativer waren schon aufgrund der damaligen Aufgaben.

00:22:09: Und insofern, eine Freizeitbeschäftigung von Frauen, er ist sich miteinander zu treffen und nett miteinander zu plaudern.

00:22:16: Also ich weiß, seitdem ich das Stück gesehen habe, da kann ich auch viel besser verstehen im Umgang mit meinem Mann und alles

00:22:22: Gute.

00:22:22: Ja, das sagen tatsächlich viele.

00:22:25: Und ich glaube, das ist auch so das Erfolgsrezept dieses Stückes.

00:22:29: Das ist einfach wirklich auf eine ganz, ganz lustige und humorvolle und liebevolle Art erklärt, warum wir so die Macken haben, die wir haben.

00:22:37: Ja, genau.

00:22:38: Ich weiß auch, dass ich mich damals wirklich extrem witzig war.

00:22:41: Das ist allerdings schon zu lange.

00:22:43: Vielleicht müssen wir doch noch mal angucken.

00:22:44: Spielst du ihn immer

00:22:44: noch, oder?

00:22:45: Ich spiele es immer noch.

00:22:46: Ja, jetzt am nächsten Sonntag in Hamburg wieder.

00:22:50: Ich gehe auch nach wie vor auf Tour.

00:22:53: Bin Ende... Warte mal.

00:22:56: Ende Mai bin ich in Osnabrück zum Beispiel.

00:22:58: Guck mal, gar nicht weit von hier.

00:23:00: Gar nicht weit von hier.

00:23:02: Münster soll auch mal wieder auf dem Plan stehen.

00:23:04: Da habe ich jetzt allerdings keine... Kein Datum.

00:23:06: Aber ich tue damit in Deutschland.

00:23:09: Ich mache das seit zwanzig Jahren tatsächlich.

00:23:10: Hätte nie gedacht, dass ich mal ein Stück zwanzig Jahre lang spiele.

00:23:15: Gut, ich spiele es auch nicht täglich.

00:23:16: Genau.

00:23:16: Ich spiele es irgendwie ein, zwei Mal im Monat.

00:23:19: Und dann mache ich mir das nett.

00:23:20: Ich tue durch Deutschland und bin auf großen Bühnen.

00:23:25: Das ist richtig klasse.

00:23:26: Wie gesagt, vorhin ja mit Corona ist es auch für uns ein bisschen ... schwieriger geworden.

00:23:31: Also die Bühnen, wo vorher irgendwie fünfhundert Leute am Abend da saßen, da sitzen heute jetzt zweihundert.

00:23:38: Aber das ist trotzdem schön.

00:23:44: geht zu seinen Gang und wird sicherlich irgendwann auch mal wieder anders.

00:23:47: Ja, das glaube ich ganz bestimmt.

00:23:48: die Menschen gewöhnen sich jetzt auch zunehmend wieder daran an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, dabei entspannter zu sein.

00:23:54: Genau.

00:23:55: Das

00:23:55: lernen wir alle wieder.

00:23:56: Ja,

00:23:57: auf jeden Fall ist es wirklich so.

00:23:58: Am Anfang habe ich mich auch so ein bisschen... Unwohl gefühlt, obwohl ich sonst unheimlich gerne unter Menschen bin.

00:24:04: Gerade wenn man dann jetzt teilweise dann auch die Masten abnehmen durfte und die Leute um einen herum machten, das dachte man immer so,

00:24:09: ups.

00:24:12: Jetzt gewöhnen wir uns wieder daran, dass alles wieder ein bisschen normaler wird.

00:24:15: Wir gewöhnen uns wieder an die Normalität sozusagen.

00:24:19: Nun ist das ja nicht das einzige Stück, mit dem du tust, sondern ich weiß ja, dass so auch noch ... Ein anderes Stückast, mit dem du zur Zeit unterwegs bist, also

00:24:28: mindestens eins.

00:24:29: Genau.

00:24:30: Zur Zeit spielen wir Grimms sämtliche Werke auf Tour.

00:24:34: Das ist der dritte Teil einer Trilogie.

00:24:36: Wir hatten Schillers sämtliche Werke, Goethe sämtliche Werke.

00:24:39: Jetzt haben wir Grimms sämtliche Werke.

00:24:41: Grimm, das können wir natürlich alle, die Märchen der Brüder, Grimm, wovor ich ... Ich dachte zuerst, die Brüdergrimm hätten die geschrieben, aber das stimmt ja gar nicht.

00:24:52: Die haben die nur gesammelt, weil sie irgendwie mal dachten, was macht eigentlich so eine Nation aus?

00:24:59: Was ist ein Land?

00:25:00: Wird das Land bestimmt durch die Grenzen, die man hat zu seinen Nachbarstaaten oder wird ein Land eher dadurch bestimmt, was eine Gemeinschaft von Leuten ist?

00:25:15: die die gleichen Interessen, das gleiche Kulturgut, die gleiche Sprache haben.

00:25:19: Und das ist für uns in Deutschland natürlich ein super wichtiges Thema, weil wir ja aus dreihundert verschiedenen kleinen Staaten kommen.

00:25:27: Du als Geschichtslehrerin, das ist natürlich dein Thema.

00:25:30: Bin

00:25:30: ganz begeistert, dass du das alles, das weißt du natürlich auch alles noch aus dem Geschichtsunterricht.

00:25:34: Selbstverständlich.

00:25:36: Alles klar.

00:25:36: Das ist

00:25:36: gelogen.

00:25:37: Ich habe mir das alles anlesen müssen für diese Stunde.

00:25:40: Die Technik ist gerade völlig daneben

00:25:41: hier.

00:25:43: Nein, also das ist... Das finde ich eine ganz, ganz tolle Sache, mit der sich die Grims beschäftigt haben.

00:25:51: Was macht einen Staat aus?

00:25:53: Und da haben sie sehr großen Wert darauf gelegt, dass wir, wenn die Friesen da oben, die Not-Friesen so gesprochen haben und die Bayern da unten so gesprochen haben und dazwischen, die Sags sind dazwischen, hat man eben gesehen, dass wir allein schon von der Sprache so weit auseinander sind.

00:26:11: Und die haben eben gesehen, was die Leute wirklich zusammenbringt, ist eine gemeinsame Sprache.

00:26:17: Und das finde ich so sympathisch, weil es eben tatsächlich darum ging, nicht zu sagen, die Franzosen sind alle blöd, gegen die müssen wir kämpfen.

00:26:25: Und das macht uns als Deutsche aus, dass wir einen Feind haben, sondern die haben gesagt, nee, ganz anders, lass uns mal gucken, was uns gemeinsam verbindet und nicht was uns trennt.

00:26:34: Und das ist irgendwie eine super schöne Idee.

00:26:37: Also diese kulturelle Einheit im Prinzip.

00:26:40: Okay, jetzt könnt ihr ja schlecht die Werke der Brüder Grimm komplett auf die Bühne bringen.

00:26:45: Das heißt, ich muss verraten, da ist noch so ein Anhänges leicht gekürzt.

00:26:48: Ja, leicht gekürzt.

00:26:49: Wahrscheinlich ganz leicht.

00:26:50: Also der Abend dauert so

00:26:52: acht Stunden.

00:26:53: Genau, tatsächlich zweieinhalb mit Pause.

00:26:56: Wir machen immer monumentale Kunstwerke.

00:26:58: Also bei uns ist so ein Abend echt immer lang, aber super lustig, weil wir auch total viel bescheuerten Quatsch auf die Bühne bringen.

00:27:06: und wenn sich jemand verspricht.

00:27:08: dann wird dann eine ganz neue Szene draus.

00:27:11: Das ist bei uns der Abend eher so ein Happening als ein Steifer.

00:27:16: Theaterabend.

00:27:17: Okay, bist du denn dann vorher gar nicht mehr nervös?

00:27:20: Oder hast du immer noch so ein wenig Lampen für dich?

00:27:22: Doch,

00:27:22: natürlich ist man nervös, weil man möchte das natürlich irgendwie am Abend möglichst gut über die Rampe bringen und jede Improvisation hat natürlich auch die Gefahr, dass es schief geht.

00:27:37: Aber das ist immer so ein Spiel auf Messers Schneide und meistens geht es gut und wir fallen zur richtigen Seite runter.

00:27:43: Okay, das ist gut.

00:27:43: Na ja gut, ich denke, du und deine Kollegin seid ja mittlerweile auch ein sehr eingespieltes Team.

00:27:47: Ja

00:27:48: genau, also wir machen das auch schon in dieser Konstellation.

00:27:52: jetzt seit seit zehn Jahren glaube ich, sind wir immer mal wieder miteinander auf Tour.

00:27:58: Wir machen auch immer getrennt voneinander viele Sachen, aber finden uns dann eben immer wieder für neue Stücke zusammen.

00:28:07: Und du hast ja eben gesagt, Schauspieler war schon irgendwo so dein Traumberuf.

00:28:12: Also hast du ja erzählt.

00:28:15: Wie ist denn so der Alltag als Schauspieler?

00:28:18: Ist das so romantisch, wie man sich das so vorstellt?

00:28:20: Wahrscheinlich überhaupt nicht.

00:28:22: Willst du es wirklich

00:28:23: wissen?

00:28:24: Meinst du, will es keiner mehr machen?

00:28:29: eventuell etwas verklärte Vorstellungen, was das angeht.

00:28:33: Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht nur auch harte Arbeit ist, sondern dass man manchmal auch vielleicht gar nicht so weiß, oh, wie geht es jetzt weiter.

00:28:42: Also der Glamour-Faktor, der ist schon sehr gering, muss man sagen.

00:28:47: Du wirst nicht

00:28:47: ständig angesprochen um Autogramme gebeten, reischende Frauen.

00:28:52: Nein?

00:28:53: Nein, tatsächlich nicht.

00:28:54: Hätte

00:28:55: ich das gewusst, hätte ich ein paar Schülerinnen organisiert von der Tür.

00:28:57: Das wäre so lieb

00:28:58: von mir gewesen.

00:28:59: Nein, es ist tatsächlich, es ist ein Beruf.

00:29:04: der sehr, sehr viel Spaß machen kann.

00:29:06: Ja, aber wie jeder Beruf hat er auch seine Sachen, wo man sich echt durchbeißen muss.

00:29:12: Und das ist bei uns jetzt gerade.

00:29:14: zum Beispiel, wenn man so auf Tournee ist und du wachst in so einem schlechten Hotel auf, weil es gibt in dem Ort einfach nur dieses Autobahn Hotel und Und Frühstück musst du dir aus dem Automaten ziehen und so.

00:29:31: Na ja, und dann steigst du ins Auto und fährst vierhundert Kilometer bis zum nächsten Spielort, bis also irgendwie fünf, sechs Stunden auf der Autobahn und kommst dann zum Soundcheck, gerade richtig ins Theater und spielst dann eine Show, die schlecht verkauft ist.

00:29:45: Das ist der Alltag von so einem Theater-Showspieler.

00:29:51: Aber es ... gibt dann eben auch Sachen, da kommst du in einen Theater, wo du dich schon ganz lange drauf gefreut hast, weil es ein schönes Haus ist, weil das Team super nett ist.

00:30:01: Weil das Publikum dich schon kennt und die sich wirklich auf den Abend freuen und wirst empfangen, also von einem warmen Applaus schon gleich zu anfangen.

00:30:10: Dann ist das herrlich, dann spielst du und die Leute lachen und du hast einen tollen Abend und du gehst danach noch etwas trinken mit den Kollegen.

00:30:17: Das passiert auch, das ist aber... Tatsächlich, ja, das ist die Ausnahme.

00:30:24: Okay.

00:30:25: Aber trotzdem ist es ja anscheinend so, dass du bei der Stange geblieben bist.

00:30:28: Also, der Job an sich ist schon immer noch so dein Herzensjob.

00:30:32: Auf jeden Fall.

00:30:33: Und das ist ja das, was wir vorhin sagten.

00:30:35: Also, wenn du wirklich etwas mit dem Herzen machst, dann beißt du dich eben auch durch diese Durststrecken ganz gut durch.

00:30:43: Durch eine Durststrecke kann man sich gar nicht durchbeißen.

00:30:45: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht

00:30:47: so gut.

00:30:47: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:30:49: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:30:52: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:30:54: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:30:56: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:30:58: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:31:01: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:31:05: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:31:08: Du trinkst dich durch die Durststrecke, das ist auch nicht so gut.

00:31:11: Du trinkst dich durch die Oder du, ja, kannst mal eine Werbung sprechen oder sowas.

00:31:16: Also solche Sachen, dass man immer so ein bisschen links und rechts guckt, was gerade möglich ist.

00:31:21: Und sich nicht versteift auf irgendwie, das habe ich jetzt mal gelernt, das muss auch jetzt so weitergehen, sondern mal improvisieren und mal was machen, was erstmal gar nicht so offensichtlich auf dem Weg zu liegen.

00:31:34: Sich nicht zu schade zu sein, auch mal was anderes zu machen.

00:31:38: Nun weiß ich ja auch, dass du auch Filme gemacht hast.

00:31:42: Ich könnte mir vorstellen, dass das doch eine ganz andere Art von Schauspielerei ist.

00:31:46: Das ist was

00:31:46: ganz, ganz technisches.

00:31:48: Du hast ja, wenn du so ein Theaterstück spielst, dann geht der Vorhang auf und du fängst an die Szenen zu entwickeln und du trägst dich mit deinen Kollegen so durch den Abend durch und irgendwann fällt der Vorhang und du hast eine ganze Geschichte an einem Abend erzählt.

00:32:04: in so einem Film arbeitest, dann drehst du vielleicht am ersten Drehtag das Ende, wo du dich von deiner Frau trennst und alles ... keine Ahnung, alles versinkt im Chaos.

00:32:17: Das drehst du zu Anfang.

00:32:19: Und dann, drei Tage später, drehst du die Liebeszene, wie man sich kennengelernt hat.

00:32:24: Wie kriegt man das im Kopf zusammen?

00:32:25: Manchmal ist das absurd, manchmal.

00:32:30: Und das ist so ein ganz anderer technischer Rangang.

00:32:35: Und da habe ich gesehen, das liegt mir nicht unbedingt.

00:32:38: Also ich mache das auch gerne, aber es ist eine ganz andere Herausforderung.

00:32:42: Und ich merke, also für mich ist Theater ist meine Welt.

00:32:46: Ja, trotzdem noch mal ganz interessant das auch zu hören, weil für mich war jetzt so die Vorstellung auch klar, wenn man dann bei so einer Szene ist und dann wird das noch mal wiederholt und noch mal wiederholt.

00:32:56: Ich dachte, was ganz anderes, weil im Theater kannst du nicht wiederholen, du musst weiter machen.

00:32:59: Genau, du musst weitermachen.

00:33:00: Darin liegt auch der Reiz, dass du eben manchmal Sachen improvisieren musst und am Ende lachst du dich tot, wie du das wieder hingekriegt hast mit deinen Kollegen und Kollegen.

00:33:11: Und das ist irgendwie, ja, das macht Spaß.

00:33:13: Und im Film eben, ja, muss man auf ganz andere Sachen achten, dass du immer bei einer bestimmten Marke, die man auf dem Fußboden klebt, stehen bleibst.

00:33:26: Das sieht natürlich der Zuschauer hinterher nicht.

00:33:29: Du als Schauspieler bewegst dich dann eben in so einem ganz kleinen Raum zentimeterweise abgesteckt und musst dann bei dem Text den Kopf so leicht nach links drehen, weil dann das Licht da gerade richtig ist.

00:33:45: Und

00:33:47: dabei auch noch natürlich

00:33:48: willkommen.

00:33:49: Und das ist manchmal absurd.

00:33:51: Das

00:33:51: ist nicht unbedingt jeder mal Sachen.

00:33:53: Fällt dir denn noch eine Sache ein, die, wenn man auf der Bühne passiert ist, wo du wirklich sagst, oh Mann, das war so krass.

00:34:00: Also der hat mir vor Lachen beinahe nicht weiterspielen können.

00:34:02: Das

00:34:03: ist tatsächlich so gewesen, weil eine Frau einen Lachkrampf bekommen hat.

00:34:09: Also in Publikum.

00:34:09: In Publikum hat eine Frau einen Lachkrampf bekommen.

00:34:12: Und da kannst du dann natürlich überhaupt nichts machen.

00:34:14: Das hast du gar nicht in der Hand.

00:34:15: Das stimmt.

00:34:16: Und das war so lustig, das ganze Publikum hat ... hat super gelacht darüber, dass jemand aus dem Publikum so lacht und dann hatte sie sich gerade wieder erholt und dann fing jemand anders an und so zog sich das also irgendwie fünf Minuten durch und ich konnte oben nur auf der Bühne stehen und Mir selber die Tränen aus den Augen wischen und der Abend war im Prinzip gelaufen.

00:34:43: Ja, lachen ist anstecken, das

00:34:44: ist klar.

00:34:45: Aber das kennt man ja.

00:34:48: Gerade wenn jemand so eine ganz herzhafte Lache hat, dann kann man gar nicht anders.

00:34:51: Da muss man mitlachen.

00:34:53: Oh Mann.

00:34:54: Also das war dann bestimmt schwer.

00:34:58: Theater spielt.

00:34:59: Also ich habe auch früher mal Theater gespielt als Kind und Jugendliche.

00:35:03: Ich hatte auch immer super viel Spaß dran.

00:35:06: Aber so dieser erste Impuls, wenn man dann loslegen muss, dann eben nicht anzufangen, irgendwie zu grinsen und zu lachen.

00:35:11: Wenn man die dann, fand ich, einmal überwunden hatte, aber gerade wenn man so einer Schule und dann weiß man, die kennen einen alle und so, das fand ich immer echt so.

00:35:18: Einmal zusammenreißen, dass man nicht grinsend in die Rolle kommt und dann ging es eigentlich.

00:35:22: Aber wenn dann mal schiefläuft, dann ist das eben so.

00:35:24: Ich war mal gespenst von Cantorville mitgespielt.

00:35:27: Und dann spielen ja immer die Jungs, dem Gespenst, die streichig.

00:35:31: Ja, genau.

00:35:32: Und einmal stand halt ein Eimer oben auf der leicht geöffneten Tür und ein Eimer mit Wasser und der musste natürlich runterfallen, sobald das Gespenst durch die Tür ging.

00:35:43: Leider fiel der aber schon runter, kurz bevor er überhaupt durch die Tür ging, bei einer der Aufführungen.

00:35:49: Aber der Geist, also der Gespenster, hat es gut gelöst.

00:35:52: Er hat dann trotzdem einfach seine Flüche und alles abgelassen und hat dann noch mal dazu gefühlt, wie gut, dass ihn da einmal nicht getroffen habe.

00:36:00: Aber ich sage mal für uns alle anderen eine Schocksekunde.

00:36:03: Ja,

00:36:03: natürlich.

00:36:04: Also solche Sachen.

00:36:05: So, aber wie ist das bei dir im Unterricht?

00:36:06: Passiert das doch sicherlich auch, oder?

00:36:08: Dass man manchmal so durch was Unvorhergesehenes so ein bisschen aus dem Konzept kommt?

00:36:12: Passiert dir das auch?

00:36:13: Ja, das ist mir tatsächlich in meiner allerersten Geschichtsstunde, die ich jemals geben musste.

00:36:18: Da war ich also noch Praktikantin.

00:36:21: In der Klasse sechs haben wir über Steinzeit gesprochen.

00:36:24: Ah, mein Thema.

00:36:27: Die Entwicklung von Altsteinzeit zur Jungsteinzeit.

00:36:32: Das wurde anhand von so einem Comic, haben wir das alles so visuell erschlossen.

00:36:40: die Menschen noch in Artrudeln in der Höhle gelebt haben.

00:36:45: Und das dann mit der Jungsteinzeit eine Art Familie zum ersten Mal aufkam.

00:36:51: Die dann auch in den Langenbäusern gemeinsam wohnt haben.

00:36:55: Dann zeigte eine Schülerin, das weiß ich nicht mehr, auf und fragte, wenn die erst in der Jungsteinzeit Familien zusammengelegt haben und vorher in Artrudeln ... Wie war das denn dann mit dem Sex, hat dann so jeder mit jenem oder wie?

00:37:11: Und man steht da als blutigster Anfängerin und denkt so, ach du Schreck.

00:37:17: Aber es war so, es war einfach total unschuldig, süß und lieb geweint, auch gar nicht mich aus Glatteis führen.

00:37:23: Und alle Schüler gucken mich auch ganz erwartungsvoll an, so in dem Sinne, ja, das wollen wir jetzt aber wirklich mal gerne wissen.

00:37:30: Und dann hab ich halt erst mal was von Quellenlage geredet, und dass das nicht so einfach wäre, das rauszufinden, aber dass das wahrscheinlich so gewesen sei.

00:37:39: Und damit gaben die sich auch zufrieden.

00:37:40: Und der große Lacher und dieses hihihi-kicher-kicher blieb aus.

00:37:45: Also das ist so was, was mir

00:37:46: im Gedächt

00:37:46: ist.

00:37:47: Weil wenn man so ein Anfänger ist, heute ist man ja irgendwie ... Und dann sagt er mir auch hinterher meinen Ausbildungslehrer, das haben sie aber ganz gut gelöst.

00:37:54: in dem Moment, ich so, danke.

00:37:56: Mir war ganz schön heiß.

00:37:59: So was, klar.

00:38:00: Aber klar, dass sowas kommt auch vor.

00:38:02: Wie wir eben sagten, auch Lehrer seien es ja so ein kleines Schauspiel.

00:38:06: Ja,

00:38:07: ja, ja, durchaus.

00:38:09: Ja, wir sind so langsam am Ende, auch wenn ich mich gefühlt noch stundenlang mit dir unterhalten könnte.

00:38:16: Aber auch du musst dran glauben.

00:38:19: und dem Namensgeber unserer Schule haben wir wieder ein Zitat entlockt sozusagen und ich habe dir, ja, du hast dir eins rausgesucht, hoffe ich,

00:38:28: über das

00:38:28: wir vielleicht auch ein bisschen sprechen können.

00:38:30: Ja.

00:38:31: Aktuell natürlich, gerade du hast damit den Podcast angefangen.

00:38:35: Der Krieg in der Ukraine beschäftigt uns alle.

00:38:39: Und da bin ich ganz erstaunt, dass auch von Kant da ein Zitat kommt, was ich ja sehr, sehr wahr finde.

00:38:52: Der sagt, der Krieg ist darin schlimm, dass er mehr böse Menschen macht, als er deren wegnimmt.

00:39:01: Und das ist sehr wahr, denn wie wir jetzt als große Zielsetzung von Putin und Begründung für diesen Krieg sehen, dass das Böse in der Ukraine bekämpft werden soll, das mag ja sicherlich ein Ziel von ihm gewesen sein, aber irgendwann hat man es eben nicht mehr in der Hand und dann passiert genau das, was Kant sagt.

00:39:32: Es wird alles schlimmer noch, als man sich das am Anfang je ausmalen konnte.

00:39:43: Denn etwas mit Gewalt, Böses mit Gewalt zu bekämpfen, das gelingt in den seltensten Fällen.

00:39:55: Meistens schafft man noch mehr Böses.

00:39:57: Genau.

00:39:57: Und dazu kommt ja noch ... In diesem Fall dieses Böse, welches Putin da vermeintlich ausgemacht hat, das gibt es ja in der Form in der Ukraine gar nicht.

00:40:07: Also ich denke, wir Deutschen wissen, dass es dort die Nazis, das gibt es dort nicht.

00:40:13: so, wie wir das in diesem Land erfahren mussten und folglich ... Ja, wird eigentlich gar nicht wirklich was Böses bekämpft und schafft, aber wenn man sieht, wie die russischen Soldaten dort leider ja auch hingetrieben werden und kämpfen müssen, schafft es ganz viel Böses.

00:40:31: Also im Umkehrschluss heißt es, dass man mit Gewalt nichts Gutes erreichen kann.

00:40:42: Ja.

00:40:43: Und das ist sehr, sehr wahr.

00:40:46: Das ist jetzt aber auch gut ein schönes Schlusswort.

00:40:50: Auch wenn es jetzt ein etwas nachdenklicher und ernsteres ist.

00:40:54: Aber das ist ja auch unsere Zeit jetzt

00:40:55: gerade.

00:40:56: Genau, das ist so.

00:40:57: Unsere Zeit ist gerade ziemlich, also ich finde es gerade ziemlich bedrückend alles, aber wir dürfen trotzdem nicht verlernen, uns die guten und schönen und entspannenden Seiten rauszupicken.

00:41:13: So ist es.

00:41:14: Und das ist auch ganz wichtig.

00:41:15: Weil

00:41:16: nur das uns die Kraft gibt, über diese schwierigen Zeiten drüber wegzukommen.

00:41:21: Genau.

00:41:21: Und das ist auch erlaubt.

00:41:23: Das braucht jeder.

00:41:24: Und das ist auch erlaubt, dass man sich auch etwas Schönes und Gutes gehört.

00:41:27: Und dass man auch lacht.

00:41:29: Absolut.

00:41:30: Damit man es schafft.

00:41:31: Und ganz schön fand ich, was du am Anfang gesagt hast, dass man tatsächlich aufeinander gucken muss.

00:41:37: Und wenn es jemand schlecht geht, dann kann man dadurch, dass man sich um den kümmert und um die kümmert, vielleicht das Schlimmste verhindern.

00:41:46: Das ist eine Aufgabe für uns alle.

00:41:48: Gut.

00:41:50: Christian, ich danke dir, dass du gekommen bist.

00:41:52: Es hat

00:41:53: super viel Spaß

00:41:53: gemacht.

00:41:54: Vielen, vielen Dank, dass du mich eingeladen hast.

00:41:56: Ja, also das war ... ein sehr interessantes, erhellendes Gespräch.

00:42:01: Und ja, du hast ja schon zugesagt, wenn wir ein Musical auf die Welt bringen, du bist da, wir werden da auch zurückkommen.

00:42:08: Ja, das

00:42:08: würde mich freuen.

00:42:09: Und ja, vielen Dank noch mal.

00:42:11: und ein gutes Gelingt heute, heute Teufel heute Abend.

00:42:14: Yes!

00:42:15: Ich verrate jetzt mal, dass ich da sein werde und zuschauen werde.

00:42:18: Ja, ich bin

00:42:18: gespannt, was du sagst.

00:42:19: Und ihr liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, bitte noch mal.

00:42:23: unsere E-Mail-Adresse www.podkant.ms.de.

00:42:27: Falls ihr Anregungen und Wünsche habt oder Nachfragen oder Kritik zu dieser Folge oder anderen Folgen des Podcast, dann würde ich mich da sehr drüber freuen.

00:42:35: Wir wünschen euch auf jeden Fall noch einen wunderbaren Tag.

00:42:38: Heute ist er wirklich schön.

00:42:40: Hier scheint die Sonne.

00:42:41: Und das Frühlingsfest in Hildrup geht gleich los.

00:42:44: Wirst du da noch drüber bummeln?

00:42:46: Ja,

00:42:46: da guck ich noch mal.

00:42:47: Da siehst du.

00:42:48: Alles klar.

00:42:49: Alles Gute ihr Lieben.

00:42:50: Bis bald, eure

00:42:51: Nina.

00:42:52: Und Christian,

00:42:52: tschüss.

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